| Veranstaltung: | Frühjahrs-Landesmitgliederversammlung 2026 der GRÜNEN JUGEND NRW |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 6 Satzungsänderungsanträge |
| Antragsteller*in: | Landesvorstand GRÜNE JUGEND NRW (dort beschlossen am: 27.02.2026) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 11.03.2026, 22:13 |
S1: Änderungsantragsfrist an V-Anträge
Antragstext
Alte Fassung §10:
§10 Änderungsanträge
1. Änderungsanträge können bis zu zwei Tage vor der Mitgliederversammlung in
Textform eingereicht werden. Änderungsanträge an Dringlichkeitsanträge können
bis zu Aufruf des jeweiligen Antrages in Textform eingereicht werden. Gemäß § 3
Abs. 2 Punkt L kann die Änderungsantragsfrist für einzelne Anträge aufgehoben
werden.
Ändern in neue Fassung §10:
§10 Änderungsanträge
1. Änderungsanträge können bis zu fünf Tagen vor der Mitgliederversammlung in
Textform eingereicht werden. Änderungsanträge an Dringlichkeitsanträge können
bis zu Aufruf des jeweiligen Antrages in Textform eingereicht werden. Gemäß § 3
Abs. 2 Punkt L kann die Änderungsantragsfrist für einzelne Anträge aufgehoben
werden.
Begründung
Die bisherige Zwei-Tage-Frist sorgt jedes Jahr dafür, dass die eigentlichen Antragsverhandlungen unter massivem Zeitdruck stattfinden. Wenn Änderungsanträge erst kurz vor der LMV eingehen, bleibt kaum Raum für politische Diskussionen, Aushandlungsprozesse oder transparente Kommunikation. Stattdessen müssen Antragsteller*innen in letzter Minute reagieren, sich mit anderen Antragsteller*innen und Positionen abstimmen sowie Formulierungen anpassen. Das führt dazu, dass politische Entscheidungen eher im Stress als im Austausch getroffen werden. Durch die Zwei‑Tage‑Frist kommen Änderungsanträge oft erst am Mittwochabend an, während die LMV schon am Freitagmittag beginnt. Das heißt: de facto bleibt nur der Donnerstag zur Abstimmung und Überarbeitung — oder die Verhandlungen müssen nachts bzw. erst während der LMV geführt werden.
Mit einer Fünf-Tage-Frist schaffen wir neue Bedingungen: genug Zeit, um Änderungsanträge ernsthaft zu verhandeln, Konflikte politisch auszutragen und gemeinsame Lösungen zu finden. Antragsteller*innen können ihre Inhalte besser vorbereiten, Rückmeldungen einholen und Kompromisse entwickeln.