Die Analyse des Antrages hat die große Stärke, gesamtheitlich auf die Gewalt und Verantwortung
durch verschiedene Akteure in der Region zu blicken und somit differenziert und aus dem Blickwinkel
der Menschenrechte zu argumentieren. Alle Forderungen unter 4. gehen jedoch ausschließlich auf
die Anerkennung Palästinas und seines Leids, Handeln gegenüber Israel und den Schutz der
Versammlungsfreiheit in Deutschland ein. Das passt sehr gut zu den großen Fehlern, die die IsraelPalästina-Politik Deutschlands in den letzten Jahren gemacht hat. Trotzdem sollte auch eine
Forderung genannt werden, die auf die Entwicklung Palästinas weg vom Regime der Hamas deutet.
Textlich orientiert sich dieser Änderungsantrag am Änderungsantrag des Landesvorstandes zu 2.8, um
hier Kontinuität zu schaffen.
| Verschiedene Anträge: | Solidarität mit der Zivilbevölkerung in Israel und Palästina |
|---|---|
| Antragsteller*in: | KV Essen (dort beschlossen am: 08.04.2026) |
| Status: | Angenommen |
| Eingereicht: | 08.04.2026, 21:27 |