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            <title>Landesmitgliederversammlung Frühjahr 2022: Änderungsanträge</title>
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                <title>Landesmitgliederversammlung Frühjahr 2022: Änderungsanträge</title>
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            </image><item>
                        <title>V5-034: Lass mal GJ NRW inklusiver machen</title>
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                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, Elena Balke, René Adiyaman, Louisa Albrecht, Henry Soltau</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 34 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Zur Umsetzung dieser Maßnahmen kann der Landesvorstand einen Unterstützer*innen-Pool bilden. Dieser kann z.B. Bildbeschreibungen erstellen, Texte in einfacher Sprache formulieren und Untertitel verfassen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Begründung aus dem Antrag findet auch hier Anwendung.</p>
<p>Als ergänzende Begründung dazu: Unser Verband lebt von unseren Mitgliedern. Von unserer ehrenamtlichen Arbeit und Arbeitsteilung. Arbeit muss aber nicht auf wenige geladen werden - zur Entlastung können wir sie auch auf viele Schultern verteilen. Um dies hervorzuheben, schlagen wir einen Unterstützer*innen-Pool vor. Dort können sich Landesvorstand und Social Media Team z.B. melden und fragen wer eine Bildbeschreibung verfassen kann. Wir haben so viele motivierte Menschen, die da gerne helfen und auch aktiv zu mehr Barrierefreiheit beitragen können.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 11:34:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V4-023: Mehr Barrierefreiheit</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Mehr-Barrierefreiheit-33323/4070</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, Elena Balke, René Adiyaman, Louisa Albrecht, Henry Soltau</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Mehr-Barrierefreiheit-33323/4070</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 22 bis 23 löschen:</h4><div><ul><li value="1">5 Minuten) einlegen. Darauf ist bei Präsenz, hybrid und online Veranstaltungen zu achten.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 48 bis 49 löschen:</h4><div><ul><li value="1">» Alles andere ist für Personen, die Screenreader*innen nutzen, nicht zugänglich.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 65:</h4><div><h3>Folgende Maßnahmen sind mit höheren Kosten verbunden:<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del></h3><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Aufgrund des Planungsaufwandes und möglicher höherer Kosten sind diese Maßnahmen mit einer Übergangsfrist versehen. Diese beträgt zunächst 1 Jahr. Sie kann auf Antrag von der Mitgliederversammlung um 1 Jahr verlängert werden. Die Begründung enthält eine Aufstellung des Umsetzungs- und Planungsstandes. Dazu auch die weitere Planung. Menschen mit Behinderung, chronischen und oder psychischen Erkrankungen wird die Möglichkeit einer Stellungnahme eingeräumt.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Begründung aus dem Antrag findet auch hier Anwendung.</p>
<p>Als weiterführende Begründung dazu: Nun haben wir ein paar Punkte genannt, die vermutlich kostenintensiver sind als die anderen. Das mag abschrecken, aber wir reden hier von Menschenrechten.</p>
<p>Dazu ist anzumerken, dass nicht alle Punkte, die Mitgliederversammlungen betreffend höhere Kosten verursachen. An der Stelle wurden die Punkte der Übersichtlichkeit halber zusammen aufgeführt. Denn Rückzugsmöglichkeiten und ausführliche Beschreibungen zum Programm kosten nichts oder sind zumindest günstig. Ebenso eine schnellere Essensausgabe und die Einbeziehung in die Planung.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit den Bezirks-, Kreis- und Ortsverbänden und den Grünen NRW sind wir uns sicher schaffen wir auch das. Wenn wir Absprachen z.B. über das Ausleihen von Equipment treffen, sollten wir mit hybriden Veranstaltungen der Grünen mithalten können. Und die Dolmetschung betreffend könnten immer wieder Abfragen an die Mitglieder gehen ob es Menschen gibt, die das übernehmen könnten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 11:21:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V5-043: Lass mal GJ NRW inklusiver machen</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Lass-mal-GJ-NRW-inklusiver-machen-46064/4068</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, Elena Balke, René Adiyaman, Louisa Albrecht, Henry Soltau</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Lass-mal-GJ-NRW-inklusiver-machen-46064/4068</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 42 bis 44 löschen:</h4><div><ul><li value="1">Die Workshops werden stets von Behinderten, chronisch / psychisch kranken und oder neurodivergenten Expert*innen gemacht.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Diese werden angemessen für ihre Arbeit bezahlt.</del></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Eine Bezahlung müsste eigentlich gegeben werden. Wir sollten nicht mehr kostenlose Bildungsarbeit erfordern.</p>
<p>Die Entscheidung fällt uns nicht leicht, aber wir setzen hier eine andere Priorität:<br>
Wir brauchen als Verband die Workshops zum Thema Ableismus sehr dringend. Es gibt auch in unseren Reihen (/rw) Expert*innen in diesem Bereich.<br>
Wir streichen die Bezahlung hier heraus. Wir werden genau diese Expert*innen also einmal mehr auffordern, ihre Expertise kostenfrei zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Sobald es die Finanz-Lage zulässt, fordern wir definitiv eine Bezahlung - und zwar eine angemessene.</p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 23:55:31 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3-001: Awareness</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4067</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 31.03.2022)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4067</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 55:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><span class="underline">Hinweis</span>: Wir verwenden in dem Antrag &quot;(/rw)&quot;, um Redewendungen zu kennzeichnen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><span class="underline">Die GRÜNE JUGEND NRW ist ein Ort, an dem wir gemeinsam Politik machen. In einem Jugendverband wie unserem gibt es auch Streit, Probleme und auch hier erleben Menschen Diskriminierung. Schlicht weil wir auch hier keine perfekte Utopie leben können und Teil dieser Gesellschaft sind. Aber wir sind alle dafür verantwortlich, dass sich jeder Mensch in der GJ NRW wohlfühlt und eine gute Zeit hat. </span><br><br><span class="underline">Auf unseren jetzigen Landesmitgliederversammlungen haben wir dafür Awareness-Personen, die ansprechbar bei akuten Problemen sind und mit einem Tee, einem ruhigen Raum und einem ersten Gespräch versuchen zu helfen. Sie leiten weiter an Ombudspersonen, an die Notfallseelsorge oder wenn nötig an das Landesschiedsgericht. </span><span class="underline">Awareness-Personen sind deswegen sehr wichtig für unseren Verband. Aber vieles können und sollen Awareness-Personen nicht leisten. Awareness-Personen sind keine ausgebildeten Seelsorger*innen oder Psycholog*innen und sind deshalb von triggernden und überfordernden Erfahrungen soweit es möglich ist zu schützen. </span><br><br><span class="underline">Deswegen führen wir in der GRÜNEN JUGEND NRW einen Awarenesspool ein. Dieser Pool besteht aus genügend Menschen, die ehrenamtlich große Veranstaltungen des Landesverbandes begleiten. Die Menschen aus dem Awarenesspool sind nicht verpflichtet auf den Veranstaltungen als Awareness-Personen aufzutreten, sondern werden angefragt und können zu- oder absagen. Das ist insbesondere wichtig, um auf die mentale Gesundheit der Awareness-Personen zu achten. </span><br><br><span class="underline">Damit die Menschen, die Awareness-Aufgaben in der GJ NRW übernehmen, wissen, worauf sie als Awareness-Personen achten müssen, wie sie Teilnehmer*innen bei Veranstaltungen helfen können, aber auch wo ihre Grenzen sind, bekommen alle Menschen im Awareness-Pool speziell an ihre Aufgaben angepasste Schulungen. </span><span class="underline">Mindestens die Hälfte der Awareness-Personen im Pool und auf den Veranstaltungen besteht aus FINTA* (Frauen, inter, nichtbinäre, trans, agender* Personen). </span></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Grüne Jugend NRW ergreift folgende allgemeine Maßnahmen gegen Diskriminierung und für mehr Awareness:</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>1) Einrichten einer dauerhaften Awareness-Gruppe,</strong></p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">also einer Gruppe, die auch außerhalb von Landesmitgliederversammlungen ansprechbar ist und Veranstaltungen mit begleitet.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">In Anbetracht der großen Anzahl von Veranstaltungen soll dieses Awareness-Team aus<strong> mindestens 6 Personen</strong> bestehen.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Das Team ist <strong>mindestquotiert </strong>zu besetzen. Es muss also mindestens zur Hälfte aus FINTA* Personen bestehen.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Diese werden einmal im Jahr auf einer Landesmitgliederversammlung <strong>gewählt</strong>.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Das Awareness-Team organisiert mit Unterstützung des Landesvorstandes Workshops zur eigenen <strong>Weiterbildung</strong>. Hierbei liegt ein Fokus auf (Anti-)Diskriminierung und in besonderer Weise auf weniger bekannten Diskriminierungsformen wie Klassismus oder Ableismus.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Der bestehende <strong>Awareness-Paragraf</strong>, der zu Beginn von Veranstaltungen (z.B. bei einer Landesmitgliederversammlung) vorgelesen wird, ist um Ableismus und Klassismus zu ergänzen. Das neu gegründete Awareness-Team diskutiert dann, ob darüber hinaus weitere Formen von Diskriminierung mit aufgenommen werden sollten.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zu klären ist noch die folgende Frage:</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Kann den Personen des Awareness-Teams eine <strong>Aufwandsentschädigung </strong>gezahlt werden?</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Wie ist damit umzugehen, wenn das Awareness-Team überfordert ist?</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">An welche professionellen Stellen können Menschen weitergeleitet werden?</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>2) </strong><strong>Einrichten einer </strong><strong>Anlaufstelle bei erlebter Diskriminierung</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">» Aufgaben solch einer Anlaufstelle sind:</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Betroffenen zuhören und gemeinsam überlegen, welche Schritte gewünscht sind</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">bei Bedarf an professionelle Stellen weiterleiten</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">die einzelnen Vorfälle dokumentieren und eine Statistik führen</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">die Statistik öffentlich zugänglich machen und auf Landesmitgliederversammlungen als Tagesordnungs-Punkt behandeln</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">» Diese Anlaufstelle besteht aus den gleichen Personen wie die Awareness-Gruppe.</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Nach einem Jahr soll ausgewertet werden, ob beide Stellen besser getrennt werden sollten oder weiterhin aus den gleichen Personen bestehen können.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zu klären ist</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Wie kann <strong>Anonymität </strong>zugesichert werden, gerade, wenn es darum geht, Vorfälle zu melden? Hier soll sich der Landesvorstand und eine einzurichtende Gruppe mit dem Modell des Anonymen Kummerkastens der Grünen Jugend Brandenburg beschäftigen.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Anlaufstelle bei erlebter Diskriminierung kann z.B. bei rassistischen Vorfällen, LGBTQIANP+ feindlichkeit, Sexismus, Ableismus, Klassismus, Gewalt und weiteren Erlebnissen kontaktiert werden.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Mitglieder können sich auch dann an die Anlaufstelle wenden,wenn ein Ereignis bereits einige Zeit zurück liegt. Oder wenn eine Person unsicher ist, ob sie gerade Diskriminierung erlebt hat.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der Landesvorstand wertet Erfahrungen der bei bisherigen Landesmitgliederversammlungen aktiven Awareness-Personen aus. Dabei wird auch mit den Mitgliedern der Vernetzungsgruppen (Behinderung und BI_PoC), des AK (= Arbeitskreis) Shalom und des AK Queer zusammengearbeit.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Hierfür soll ein Treffen stattfinden, bei dem die offenen Fragen zu klären sind.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Wahl des ersten dauerhaften Awareness-Teams findet bei der Herbst-Landesmitgliederversammlung 2022 statt.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><span class="underline">Erklärungen</span> der Begriffe findet ihr unten in der Begründung.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><strong>Ursprüngliche Begründung der Antragsteller*innen </strong>(Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, Janis Bonn, René Adiyaman, Elena Balke, Henry Soltau, Louisa Albrecht, Jonas Ulbrich):</p>
<p>Was meinen wir mit <strong>Awareness</strong>? Unser Wortschatz und wie wir ihn verwendenenthält z.B. ableistische Formulierungen. Den meisten von uns fällt das gar nicht auf.</p>
<p>Wir werden alle ableistisch sozialisiert. Wir haben also alle ableistische Denkmuster und Verhaltensweisen verinnerlicht. Das fällt uns oft aber erst auf, wenn wir mit der Nase drauf gestoßen werden (/rw). Ähnlich ist es mit anderen Diskriminierungsformen.</p>
<p>Deswegen brauchen wir Weiterbildung und Sensibilisierung.</p>
<p>Personen sollen in Veranstaltungen (wie Workshops) direkt und ohne Hürden um Hilfe bitten können. Wir brauchen aber auch abseits der Landesmitgliederversammlungen die Awareness-Gruppe.</p>
<p>Kontaktmöglichkeiten können Betroffenen helfen.</p>
<p>Wenn wir Ableismus erkennen und benennen können , sind wir in der Lage dagegen vorzugehen und unseren Landesverband nach vorne zu bringen. Dann gewinnen wir motivierte Mitkämpfer*innen für mehr Gerechtigkeit, die momentan durch Barrieren und Diskriminierung ausgebremst werden.</p>
<p>Wie eine dauerhafte Awareness-Gruppe funktionieren kann, zeigt uns Brandenburg. Dort wird die Awareness-Gruppe in der Satzung festgeschrieben. So gibt es z.B. einen anonymen Kummerkasten auf der Homepage. Das Awareness-Team hat eine eigene E-Mail-Adresse.</p>
<p>Bei der letzten Landesmitgliederversammlung stand das Thema <strong>Antirassismus </strong>im Mittelpunkt. In verschiedenen Workshops wurde aufgeklärt und sensibilisiert. Mit Anträgen haben wir Forderungen aufgestellt, um Rassismus wirksam und standhaft entgegen zu stehen.</p>
<p>Aber was ist mit erlebtem Rassismus <span class="underline">innerhalb </span>unseres Verbandes? Wir bezeichnen uns oft und gerne als offen und links. Wir fordern entschiedenes Vorgehen gegen Diskriminierung und Rassismus bei den Grünen, in NRW und im ganzen Bundesland. Aber in unseren eigenen Reihen geben wir Betroffenen bisher zu wenig Unterstützung. Wir wissen nicht einmal, ob, in welchem Maße und wo Diskriminierung auftritt. Das ist ein Manko (/rw).</p>
<p>Wir verurteilen Seehofers Aussage, es gebe keinen Rassismus in der Polizei - gleichzeitig führen wir selber keine Statistik. Wir müssen Diskriminierung endlich festhalten. Wir müssen die <strong>Statistik </strong>auswerten. Wir müssen Betroffenen zuhören, anonyme Meldungen ermöglichen, sie ernst nehmen und unterstützen. Das ist grüne Politik. Das ist Grüne Jugend.</p>
<h2><strong>Erklärungen</strong>:</h2><p><strong>FINTA*</strong> steht für Frauen, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen. Das Sternchen steht für weitere Menschen, die aufgrund ihres Geschlechtes Diskriminierung erfahren.</p>
<p><strong>Ableismus </strong>bezeichnet die Diskriminierung Behinderter, chronisch / psychisch kranker und oder neurodivergenter Menschen.</p>
<p>&quot;<strong>Neurodivergent</strong>&quot; wird unterschiedlich definiert.<br>
Unter alle Definitionen fallen Autist*innen, Menschen mit ADHS, Dyslexie (Lese-Rechtschreib-Störung). Bei manchen fallen auch Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen oder hochbegabte &amp; hochsensible Menschen. Neurodivergent sagt aus, dass das Denken und Fühlen von der gesellschaftlich als &quot;Norm&quot; angesehenen Weise abweichen.</p>
<p><strong>Klassismus </strong>bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft. Davon betroffen sind z.B. arme, nicht arbeitende und von staatlichen Leistungen lebende Personen.</p>
<p><strong>LGBTQIANP+</strong> ist eine inklusive Schreibweise, um möglichst viele Gruppen der queeren Community sichtbar zu machen. Wofür steht LGBTQIANP+?</p>
<ul>
<li>L = lesbisch</li>
</ul>
<ul>
<li>G = gay. &quot;Gay&quot; steht im Englischen für homo*. In diesem Fall für schwul. In deutsch-sprachigen Kontexten wird oft ein S für schwul verwendet. Es heißt dann: LSBTQIANP+. Gemeint ist die gleiche Gruppe.</li>
</ul>
<ul>
<li>B = bi*</li>
</ul>
<ul>
<li>T = trans*, Two-Spirit</li>
</ul>
<ul>
<li>Q = queer, questioning</li>
</ul>
<ul>
<li>I = inter*</li>
</ul>
<ul>
<li>A = asexuelles &amp; aromantisches Spektrum, agender</li>
</ul>
<ul>
<li>N = nicht-binär</li>
</ul>
<ul>
<li>P = pan*, poly*</li>
</ul>
<p>Ihr merkt also: Ein Buchstabe kann für mehr als eine Gruppe stehen. Das &quot;*&quot; ist ein Platzhalter für mögliche Endungen. Bei &quot;bi*&quot; kann das z.B. biromantisch, bisexuell oder auch bigender sein. Bei &quot;trans*&quot; z.B. transgeschlechtlich oder transgender. Das hängt von der Selbstbezeichung der jeweiligen Person ab. Damit auch sprachlich alle gemeint sind, ist es wichtig mit einem &quot;*&quot; auch alle abzubilden.</p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 14:44:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2-077-2: Profite pflegen keine Menschen! </title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2316/amendment/4066</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, René Adiyaman, Louisa Albrecht</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2316/amendment/4066</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 77 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Aufnahme von Diskriminierung und Diskriminierungs-Formen wie Klassismus, Ableismus, Rassismus, Ageismus, LGBTQIANP+feindlichkeit oder Sexismus in die Lehrpläne von Berufen im Gesundheits-Bereich</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Im Gesundheits-Bereich begegnet uns Diskriminierung bisweilen und je nach Ort häufiger als in anderen Bereichen. Das mag in einigen Fällen an den betreffenden Personen liegen. Würden Formen der Diskriminierung allerdings bereits in Ausbildung und Studium gelehrt würde viel früher ein Bewusstsein geschaffen. Dadurch ist das Potential einer diskriminierungsfreieren Gesundheitsversorgung wesentlich höher.</p>
<p>An dieser Stelle sei das Beispiel der weiblich gelesenen Person, deren Beschwerden von zumeist cis männlichen Personen nicht ernst (genug) genommen werden bemüht. Oder auch das Deadnamen und Ignorieren der Pronomen einer Person durch Ärzt*innen. Was vermutlich auch daran liegt, dass diese sich damit bisher nicht auseinandergesetzt haben und die Tragweite des Handelns unterschätzen.</p>
<p><span class="underline">Erklärungen:</span></p>
<p><strong>LGBTQIANP+feindlichkeit</strong> steht für die Diskriminierung aufgrund von Genderidentität, romantischer und oder sexueller Orientierung. LGBTQIANP+ steht für lesbisch, schwul, bi*, trans*, Two-Spirit, queer, questioning, inter*, a*spec (aromantisches &amp; asexuelles Spektrum), agender, nicht-binär, poly*, pan* und alle weiteren.</p>
<p><strong>Ableismus </strong>steht für die Diskriminierung Behinderter Menschen</p>
<p><strong>Ageismus </strong>steht für Altersdiskiminierung</p>
<p><strong>Klassismus </strong>steht für Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und oder Position</p>
<p><strong>Deadname </strong>= Name, mit dem sich Menschen nicht identifizieren und den diese abgelegt haben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 23:22:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2-077: Profite pflegen keine Menschen! </title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2316/amendment/4065</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, René Adiyaman, Louisa Albrecht</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2316/amendment/4065</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 77 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Förderung der Mitbestimmung und Selbstbestimmung von Patient*innen</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>In diesem Antrag liegt der Fokus auf Pflegekräften. Das ist richtig und wichtig.</p>
<p>Dennoch hat dieser Antrag auch den Anspruch, auf die Seite der Patient*innen zu schauen.</p>
<p>Ohne Zweifel profitieren diese von Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Pflege. Und doch - nicht alle Probleme der Patient*innen würden sich in Luft auflösen (/rw).</p>
<p>Patient*innen erleben auch Übergriffigkeiten, Fremdbestimmung und Gewalt, die nicht mit dem Pflegenotstand zusammen hängt. Das muss so anerkannt werden.</p>
<p>Der Bereich der Patient*innen-Vertretungen muss neu strukturiert und ausgebaut werden. Patient*innen-Fürsprecher*innen sind nur eine Möglichkeit.</p>
<p></p>
<p>&quot;(/rw)&quot; markiert Redewendungen. Dies ermöglicht das Lesen für viele neurodivergente Menschen. Darunter fallen u.a. Autist*innen oder Menschen mit ADHS</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 23:18:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1-064: Krieg kennt keine Gewinner*innen: Unsere Antwort heißt Solidarität!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2315/amendment/4064</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, René Adiyaman, Louisa Albrecht</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2315/amendment/4064</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 63 bis 65 einfügen:</h4><div><p>queere Menschen, die sowohl in der Ukraine, als auch in Russland unter dem Krieg und der Situation besonders leiden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Behinderte Menschen haben es schwerer auf und nach der Flucht - z.B. weil Unterkünfte nicht barrierefrei sind. Es braucht inklusive Fluchtwege und gleichberechtigte Bedingungen nach Ankunft der Geflüchteten in Deutschland.</ins> Zuletzt darf die Unterbringung der neuen Geflüchteten auch keinesfalls zur schlechteren Behandlung von denen führen, die </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wir begrüßen es ausdrücklich, dass marginalisierte Gruppen in den Blick genommen werden (/rw). An dieser Stelle braucht es auch die Sichtbarkeit Behinderter Menschen und ihrer Herausforderungen.</p>
<p>&quot;(/rw)&quot; markiert Redewendungen. Dies ermöglicht das Lesen für viele neurodivergente Menschen. Darunter fallen u.a. Autist*innen oder Menschen mit ADHS</p>
<p></p>
<p>Wir würden es auch bei diesem Antrag begrüßen, wenn eine schriftliche Begründung geliefert würde. Auch das ist ein Schritt Richtung Barrierefreiheit - auch wenn das vielen Menschen nicht bewusst ist.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 23:09:56 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1-058: Krieg kennt keine Gewinner*innen: Unsere Antwort heißt Solidarität!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2315/amendment/4063</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, René Adiyaman, Louisa Albrecht</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2315/amendment/4063</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 57 bis 59:</h4><div><p>Diese gute Versorgung und Strategie muss für ALLE gelten.<br>An der Grenze werden beispielsweise <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">s</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">S</ins>chwarze Studierende aus der Ukraine schlechter behandelt, wir müssen diesem offenem Rassismus entgegentreten. </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Schwarz ist eine soziale Kategorie und die Selbstbezeichnung Schwarzer Menschen.</p>
<p>Deswegen wird &quot;Schwarz&quot; mit großem &quot;S&quot; geschrieben. Das macht deutlich, dass es nicht um die Hautfarbe geht, sondern um die gesellschaftliche Realität von Rassismus. Außerdem wäre für eine Beschreibung der Hautfarbe &quot;schwarz&quot; nicht passend - die Haut Schwarzer Menschen ist nicht schwarz.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 23:05:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1-006: Krieg kennt keine Gewinner*innen: Unsere Antwort heißt Solidarität!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2315/amendment/4062</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, René Adiyaman, Louisa Albrecht</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2315/amendment/4062</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 5 bis 7:</h4><div><p>macht uns zutiefst betroffen. Wir verurteilen den Krieg Putins gegen die Ukraine und gegen alle, die unter ihm Leid erfahren. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Dieser Wahnsinn</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Diese Menschenverachtung</ins> muss beendet werden!</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 32 bis 34:</h4><div><p>Kapazitäten in Unterkünften und Verwaltungen durch die derzeitige Landesregierung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ein Irrweg</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der falsche Weg</ins> war. Die Sozialämter sind überlastet und können vielen hilfesuchenden Menschen nicht die Hilfe geben, die sie dringend </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Begriff &quot;Wahnsinn&quot; ist ableistisch. Er bezieht sich ursprünglich auf psychisch kranke Menschen.</p>
<p>In der heutigen Psychiatrie gilt &quot;Wahn&quot; als Symptome einer Psychose. Eine Psychose kann bei verschiedenen Erkrankungen, z.B. Schizophrenie, auftreten. Dabei geht es darum, dass Betroffene eine felsenfeste (/rw) Vorstellung von Situationen haben, die sich nicht mit der von Personen deckt, die in keiner Psychose sind.</p>
<p>Über lange Zeit hieß &quot;wahnsinnig&quot; so viel wie psychisch krank. Ebenso war Psychose lange ein Überbegriff für alle psychischen Erkrankungen.</p>
<p>Wir nutzen oft &quot;wahnsinnig&quot; als relativ gleichbedeutend wie &quot;irre&quot;.</p>
<p>Das heißt auch: Die Wahrnehmung von psychisch gesunden Personen ist richtig, die von psychisch kranken Menschen ist &quot;Irrtum&quot;.</p>
<p>&quot;Wahnsinnig&quot; verwenden wir fast immer im negativen Sinne - auch in diesem Fall. Das ist kein Bild von psychisch kranken Menschen, das wir weiter aufrecht erhalten sollten.</p>
<p>Gleiche Begründung gilt also auch für den Begriff &quot;Irrweg&quot;. &quot;Irre&quot; ebenso wie &quot;wahnsinnig&quot; ableistisch.</p>
<p>Es gibt deutlich weniger diskriminierende und gleichzeitig präzisere Formulierungen.</p>
<p><span class="underline">Erklärungen</span>:</p>
<p>Ableismus = Diskriminierung Behinderter Menschen</p>
<p>&quot;(/rw)&quot; markiert Redewendungen. Dies ermöglicht das Lesen für viele neurodivergente Menschen. Darunter fallen u.a. Autist*innen oder Menschen mit ADHS</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 23:01:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3-044: Awareness</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4061</link>
                        <author>Anastasia Hansen</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4061</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 43 bis 44 einfügen:</h4><div><p>Vorfällen, LGBTQIANP+ feindlichkeit, Sexismus, Ableismus, Klassismus, Gewalt und weiteren Erlebnissen kontaktiert werden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Außerdem kann sich an sie bei Gewalt jeglicher Art wie verbaler, psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt sowie Mobbing jeglicher Art gewandt werden.<br>Auch Machtmissbrauch, bzw. Erfahrungen, in denen sich Personen mit ihnen höhergestellten Personen, also z.B. Mitgliedern eines Vorstandes, unwohl gefühlt haben, gehören zu den Aufgaben der Anlaufstelle. Personen können sich auch bei Grenzverletzungen oder -überschreitungen, Ausnutzung, Respektlosigkeit an die Stelle wenden.<br><br>Kurz gesagt: Sie ist da für alle Erfahrungen, die im Moment oder hinterher als "ungut" von den Betroffenen wahrgenommen wurden. Manchmal machen Menschen Erfahrungen, die ihnen die Lust am politischen Engagement verringern oder ganz weg nehmen oder die sie entmutigen. Auch mit diesen Erfahrungen sind Menschen gut bei der Anlaufstelle aufgehoben. Sobald es diese Anlaufstelle gibt, kann sie ihre Themen anpassen, konkreter gestalten oder erweitern.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Thema des Änderungsantrags: Ergänzung der Fälle an die sich bei der Anlaufstelle bei erlebter Diskriminierung gewandt werden kann.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 22:33:12 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1-061: Krieg kennt keine Gewinner*innen: Unsere Antwort heißt Solidarität!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2315/amendment/4060</link>
                        <author>Koi Katha Blaeser, Elena Balke, René Adiyaman, Louisa Albrecht, Lena Cornelissen</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2315/amendment/4060</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 60 bis 64:</h4><div><p>Genauso selbstverständlich müssen unsere Türen auch für Russ*innen geöffnet sein, die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">von</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">vor</ins> Putins Schreckensherrschaft fliehen. Und wir müssen auch einen besonderen Blick auf marginalisierte Gruppen haben, so sind es beispielsweise <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">queere</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">LGBTQIANP+</ins> Menschen, die sowohl in der Ukraine, als auch in Russland unter dem Krieg und der Situation besonders leiden. Zuletzt darf die Unterbringung der neuen </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Redaktionelle Änderung.</p>
<p>LGBTQIANP+ ist eine inklusive Schreibweise, um möglichst viele Gruppen der queeren Community sichtbar zu machen. Wofür steht LGBTQIANP+?</p>
<ul>
<li>» L = lesbisch</li>
</ul>
<ul>
<li>» G = gay (&quot;gay&quot; steht im Englischen für homo*, bzw. schwul)</li>
</ul>
<ul>
<li>» B = bi*</li>
</ul>
<ul>
<li>» T = trans*, Two-Spirit</li>
</ul>
<ul>
<li>» Q = queer, questioning</li>
</ul>
<ul>
<li>» I = inter*</li>
</ul>
<ul>
<li>» A = a*spec (=asexuelles &amp; aromantisches Spektrum), agender</li>
</ul>
<ul>
<li>» N = nicht-binär</li>
</ul>
<ul>
<li>» P = pan*, poly*</li>
</ul>
<p>Ihr merkt also: Ein Buchstabe kann für mehr als eine Gruppe stehen. Das * ist ein Platzhalter für mögliche Endungen. Bei bi* kann das z.B. biromantisch, bisexuell oder auch bigender sein. Bei trans* z.B. transgeschlechtlich oder transgender. Das hängt von der Selbstbezeichung der jeweiligen Person ab und ist individuell. Damit auch sprachlich alle gemeint sind, ist es wichtig mit einem * auch alle abzubilden.</p>
<p>Wir fordern, dass LGBTQIANP+ verwendet wird. Der Begriff macht weniger bekannte Gruppen der queeren Community bzw. Communities sichtbar. Zudem schafft er Bewusstein bei allen Menschen dafür, dass es mehr gibt als lesbisch, schwul, bi* und trans*.</p>
<p>Viele wissen nicht, wofür manche der Buchstaben (auch) stehen. So wird aber klar, dass es mehr gibt als eins bisher gelernt hat.</p>
<p>Wir haben in der Grünen Jugend NRW das wundervolle FINTA* Statut, das alleine vom Namen her inklusiver ist als in anderen Bundesländern. In manchen Bundesländern und bei den Grünen gibt es weiterhin ein Frauenstatut. In wieder anderen ein FIT* Statut.</p>
<p>Die Grüne Jugend NRW hat offensichtlich zurecht gesagt, dass das nicht ausreicht. Dass das einige Orientierungen und Identitäten unsichtbar macht und oder gar ausschließt.</p>
<p>Denn nicht jede agender Person identifiziert sich als nicht-binär. Und nicht jede nicht-binäre Person identifiziert sich als trans*. Wir nehmen also mit dem FINTA*-Statut bereits Rücksicht darauf, wie sich unsere Mitglieder selbst identifizieren. Wir bilden sie sprachlich ab und schaffen damit ein Bewusstsein für deren Existenz. Das sollten wir auch mit dem inklusiveren Akronym LGBTQIANP+ machen. Geben wir den romantischen und sexuellen Orientierungen und den gender Identitäten Raum. Bilden wir sie sprachlich ab und bringen sie damit ins Bewusstsein.</p>
<p><span class="underline">Begriffserklärungen</span>:</p>
<p>Hier wird &quot;man&quot; durch &quot;eins&quot; ersetzt. &quot;Man&quot; wird von einigen Menschen als problematisch empfunden, da es sprachlich so nah an &quot;Mann&quot; ist. &quot;Eins&quot; ist eine gender-neutrale Alternative aus der Community.</p>
<p>Als Akronym wird ein Kurzwort bezeichnet, dass aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammengesetzt wird. Ein anderes Beispiel dafür ist &quot;WM&quot;. Das wird aus Welt und Meisterschaft zusammengesetzt und bildet ebenfalls ein Akronym.</p>
<p>Marginalisiert = übersetzt &quot;randständig&quot;. Der Begriff bezeichnet Gruppen, die &quot;am Rand der Gesellschaft&quot; leben. Wir verwenden hier marginalisiert und diskriminiert als gleichbedeutend.</p>
<p>FINTA* steht für Frauen, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen. Das Sternchen steht für weitere Menschen, die aufgrund ihres Genders oder Geschlechtes Diskriminierung erfahren.</p>
<p>FIT* steht für Frauen, inter* und trans* Personen. Das Sternchen steht für weitere Menschen, die aufgrund ihres Geschlechtes oder Genders Diskriminierung erfahren.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 22:32:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3-015: Awareness</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4059</link>
                        <author>Anastasia Hansen</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4059</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 14 bis 15 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">)Diskriminierung und in besonderer Weise auf weniger bekannten Diskriminierungsformen wie Klassismus oder Ableismus.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Die Workshops können auch die Fähigkeiten des Awareness-Team, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben brauchen, schulen. Dazu gehören zum Beispiel: die Fähigkeiten zu beraten, an professionelle oder andere Beratungsstellen zu verweisen sowie zur Vermittlung zwischen Konfliktparteien.</ins></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Es erwartet niemand, dass das Awareness-Team profesionelle Kenntnisse im Beraten oder Vermitteln hat. Dies wäre auch gar nicht möglich. Allerdings sollen sie auch die Möglichkeit bekommen, dazu Workshops zu bekommen. Bei der GJ Brandenburg, die ein solches Awareness-Team schon hat, sind diese Workshops auch angedacht (Satzung, §11, Absatz 9). <a href="https://www.gj-bb.de/satzungen-downloads/">https://www.gj-bb.de/satzungen-downloads/</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 22:25:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3-008: Awareness</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4058</link>
                        <author>Anastasia Hansen</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4058</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 8 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Es ist erklärtes Ziel, dass im Awareness-Team Personen mit verschiedenen Diskriminierungserfahrungen sind.</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Das Awareness-Team soll bei Diskriminierungen helfen. Also macht es Sinn, dass die Personen im Awareness-Team selber Diskriminierungserfahrungen haben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 22:18:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1-145: NRW? Lass mal ändern!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2314/amendment/4057</link>
                        <author>Koi Katha Blaeser, Elena Balke, René Adiyaman, Louisa Albrecht, Lena Cornelissen</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2314/amendment/4057</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1589_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 145:</h4><div><p><strong>Politik im Interesse <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">der Vielen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">aller Menschen</ins></strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wir kennzeichnen hier Redewendungen mit: &quot;(/rw)&quot;.</p>
<p>Eine Politik im Interesse der Vielen hat nicht die Einzelperson im Blick, nicht marginalisierte Gruppen. Eine Politik für die Vielen klingt nach einer Politik, der einzelne Gruppen nicht wichtig sind. Das wäre ein ganz falsches Zeichen - und hoffentlich nicht das, was ausgedrückt werden sollte. Wir wollen eine Politik, die zukünftige Generationen im Blick hat. Wir wollen Politik, die nicht nur den eh schon Reichen hilft. Sondern gerade denen, die es schwer haben.</p>
<p>Daneben können wir nicht alle Gruppen über einen Kamm schweren (/rw). Behinderte Menschen haben andere Bedürfnisse als Schwarze Menschen. Und Behinderte Schwarze haben andere als nicht-behinderte Schwarze oder Behinderte weiße Personen.</p>
<p>Wir müssen die einzelnen Gruppen sehen und berücksichtigen.</p>
<p>Und auch unsere Anträge durch schriftliche Begründungen barrierefreier gestalten. Das wäre eine Politik für alle.</p>
<p>Sicherlich sollte die Formulierung &quot;Politik im Interesse der Vielen&quot; für all das stehen. Dafür, dass wir Politik für die Menschen, für Artenvielfalt und einen lebenswerten Planeten wollen.</p>
<p>Leider ist die Formulierung leicht misszuverstehen. Daher sollten wir ganz klar benennen, was gemeint ist. Nämlich &quot;Politik im Interesse aller Menschen&quot;.</p>
<p></p>
<p>Begriffserklärung: marginalisiert = übersetzt &quot;randständig&quot;. Der Begriff bezeichnet Gruppen, die &quot;am Rand der Gesellschaft&quot; leben. Wir verwenden hier marginalisiert und diskriminiert als gleichbedeutend.</p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 22:18:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1-064: NRW? Lass mal ändern!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2314/amendment/4056</link>
                        <author>AK Öko (dort beschlossen am: 29.03.2022)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2314/amendment/4056</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1589_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 64 bis 65 einfügen:</h4><div><p>Für uns ist klar, dass <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">barrierefreie </ins>Mobilität zur Grundversorgung gehört. Kurzfristig muss also das Azubi-Ticket dem Studi-Ticket angeglichen werden, aber auch das Studi-</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 68 bis 70 einfügen:</h4><div><p>unser erklärtes Ziel, sofort muss das für unter 18-jährige, Schüler*innen &amp; Empfänger*innen von Sozialleistungen gelten<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Die kostenlose ganztägige Fahrrad- und Haustiermitnahme muss Norm werden. Anders geht die Verkehrswende gerade auf dem Land nicht. Ebenso braucht es flächendeckenden barrierefreien Zugang zu Bus und Bahn</ins>. Das bedeutet auch, dass die neue Landesregierung Einfluss nehmen muss auf die großen Projekte beim Autobahnausbau </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wir haben ganz klare, wichtige Forderungen für eine Verkehrswende, die bitter nötig sind. Wir brauchen endlich barrierefreie Mobilität, damit ÖPNV kein Privileg bleibt. Bus + Bahn, die z.B. für Menschen mit Rollstuhl (weitestgehend) unzugänglich sind machen gesellschaftliche Teilhabe schwer. Dabei müssen wir immer wieder ganz klar Bezug auf ländliche Regionen nehmen. Denn nur ein bezahlbares Ticket zur Personenbeförderung ist auf dem Land nicht die Lösung. Es braucht eine Kombination aus Bus + Bahn und z.B. Fahrrad. In vielen Gegenden ist die benötigte Bushaltestelle zu Fuß kaum in praktikabler Zeit zu erreichen. Kann ich aber das Fahrrad nehmen und an der Ausstiegshaltestelle den weiteren Weg radelnd zurück legen, dann hat der ÖPNV auf dem Land das Potenzial zu einer echten Alternative. Auch wenn natürlich nicht alle Menschen Fahrrad fahren <em>können</em>.</p>
<p>Dazu kommt die kostenlose Mitnahme von Haustieren. Der Weg zur*m Tierärzt*in führt momentan vielerorts nur über das Auto. Denn schon das Mitnehmen eines kleinen Hundes kostet extra. Die Verkehrsbetriebe schieben die Verantwortung für Regelungen zur kostenlosen Mitnahme gern von sich. Deswegen müssen wir dahingehend immer wieder Druck machen. Und wir müssen den Menschen auf dem Land ganz klar die Botschaft senden, dass wir ihre Probleme sehen und angehen wollen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir möchten an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass der Text in schwieriger Sprache verfasst ist und das Verstehen erschwert. An dieser Stelle geben wir gerne eine Formulierungsalternative mit auf den Weg:</p>
<p></p>
<p>&quot;Für uns ist klar, dass<strong> barrierefreie </strong> Mobilität zur Grundversorgung gehört. Kurzfristig muss also das Azubi-Ticket dem Studi-Ticket angeglichen werden. Aber auch das Studi-Ticket muss endlich wieder bezahlbar werden - momentan sind die Preise oft viel zu hoch.</p>
<p>Unser Ziel ist ganz klar: Bus und Bahn sollen auf lange Sicht kostenlos für alle sein. Sofort muss das für unter 18-Jährige, Schüler*innen &amp;</p>
<p>Empfänger*innen von Sozialleistungen gelten. <strong>Die kostenlose ganztägige Fahrad- und Hautiermitnahme muss Norm werden. Anders geht die Verkehrswende gerade auf dem Land nicht.</strong><strong>Ebenso braucht es flächendeckenden barrierefreien Zugang zu Bus und Bahn.</strong></p>
<p>Das bedeutet auch: die neue Landesregierung muss Einfluss nehmen auf die großen Projekte beim Autobahnausbau und beim Ausbau der Landstraßen. Die Milliarden müssen dringend in den ÖPNV Ausbau gesteckt werden, anstatt an klimaschädlichen und extrem teuren Projekten festzuhalten.&quot;</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 22:04:56 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3-020: Awareness</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4055</link>
                        <author>Anastasia Hansen</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4055</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 19 bis 20 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">dann, ob darüber hinaus weitere Formen von Diskriminierung mit aufgenommen werden sollten.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Auch die Schreibgruppe des Satzungs-Status (siehe weiter unten) zur verbindlichen Umsetzung eines Awareness-Teams soll die Umformulierung des Awareness-Paragrafen prüfen. Insbesondere eine positivere Formulierungsweise, also, welches Verhalten alles gewünscht ist, soll nach Möglichkeit etabliert werden. Die "Netiquette", "Richtlinien für einen guten Umgang miteinander", der Grünen Jugend Brandenburg (Stand: Juni 2021) soll als Vorbild für eine Umformulierung dienen.</ins></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 50 bis 51 einfügen:</h4><div><p>mit den Mitgliedern der Vernetzungsgruppen (Behinderung und BI_PoC), des AK (= Arbeitskreis) Shalom und des AK Queer zusammengearbeit.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Die ausgewerteten Erfahrungen sowie Überlegungen zur Umsetzung dieses Antrags sollen nach Möglichkeit in einem Satzungsänderungsantrag oder der Erarbeitung eines Satzungsstatuts münden. Die Satzungsänderung oder das Satzungsstatut sollen nach Möglichkeit auf der kommendenden Landesmitgliederversammlung im Herbst 2022 oder auf der Landesmitgliederversammlung im Frühjahr 2023 vorgestellt oder beschlossen werden. In jedem Fall soll der Landesvorstand oder von ihm benannte Personen auf der zweiten LMV 2022 mindestens mündlich, nach Möglichkeit mit einem kurzen schriftlichen Fazit im Protokoll, den aktuellen Stand zur Umsetzung dieses Antrags vorstellen und erklären.<br><br>Der Schreibprozess soll soweit möglich mitglieder-öffentlich transparent gestaltet werden. Dabei soll dennoch eine gewisse Vertraulichkeit innerhalb der Schreibgruppe möglich sein. Zur Schreibgruppe sollen alle interessierten Mitglieder eingeladen werden, um eine hohe Legitimität des entstehenden Antrags zu gewährleisten. Insbesondere Personen, die selber Diskriminierungserfahrungen im Allgemeinen oder "ungute" Erfahrungen in der Grünen Jugend NRW gemacht haben, sollen eingeladen werden, Teil der Schreibgruppe zu werden. Die Antragssteller*innen dieses Antrags sollen auch eingeladen werden. Das sind Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, Janis Bonn, René Adiyaman, Elena Balke, Henry Soltau, Louisa Albrecht und Jonas Ulbrich.<br><br>Das genaue Verfahren der Schreibgruppe entwickelt der Landesvorstand nach eigenem Ermessen. Hier ist insbesondere darauf zu achten, dass die Gruppengröße nicht zu groß wird, aber trotzdem alle Interessierten beteiligt werden. Nach Möglichkeit soll auch die Grüne Jugend Brandenburg, die bereits ein landesweites, dauerhaftes Awareness-Team hat, nach ihren Erfahrungen und Tipps befragt werden. Der Absatz (§11 Landes-Awareness-Team, LAT) in der Satzung der Grünen Jugend Brandenburg (Stand: Oktober 2021) kann als Vorbild genutzt werden.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><strong>Thema des Änderungsantrags</strong>: Umsetzung des Antrags mithilfe einer Schreibgruppe zur Entwicklung eines Satzungs-Statut sowie einer Überarbeitung des Konsens-Paragrafen nach Vorbild der GJ Brandenburg</p>
<p>Ich weiß, eine Satzungsänderung ist viel Arbeit und was geändert wird, gilt verbindlich. Deshalb müssen wir drauf achten, uns keine Ziele in die Satzung zu schreiben, die wir gar nicht umsetzen können. Ich glaube, aber ein solches Awareness-Team muss verbindlich da sein. Auch die GJ Brandenburg hat dazu nicht nur einen V-Antrag, sondern auch einen Part in der Satzung. <a href="https://www.gj-bb.de/satzungen-downloads/">https://www.gj-bb.de/satzungen-downloads/</a></p>
<p>Außerdem finde ich, dass der aktuelle Konsens-Paragraph viele Probleme auslässt und sehr negativ formuliert ist. Als Vorbild empfinde ich hier die &quot;Netiquette&quot; der GJ Brandenburg. Hier steht sowohl drin, welches Verhalten erwünscht ist, als auch welches nicht-akzeptabel ist. Beides ist wichtig zu erwähnen.</p>
<p>Aufgrund der Zeit kann ich nicht alle Gründe für diesen Änderungsantrag hier aufführen.</p>
<p><strong>Legitimität</strong> bedeutet hier, dass viele Personen in der Grünen Jugend sich mit dem Ergebnis identifizieren können. Es also selber als richtig und wichtig ansehen. Es bedeutet auch, dass der Antrag von vielen in der Grünen Jugend anerkannt wird. Eine Satzungsänderung braucht eine 2/3-Mehrheit. Es erscheint also sinnvoll, schon bei der Erarbeitung alle Mitglieder miteinzubinden. Insbesondere die Mitglieder, die Diskriminierungserfahrungen machen, sollen beteiligt werden. Da es ja auch darum geht, ihre Situation zu verbessern.</p>
<p>Personen, die &quot;ungute&quot; Erfahrungen gemacht haben, können die Schreibgruppe ebenfalls bereichern. Ich will hier ausdrücklich nicht &quot;ungute&quot; Erfahrungen mit Diskriminierungserfahrungen vergleichen oder gleichsetzen.</p>
<p>Mir erscheint es sinnvoll auch die Antragssteller*innen zur Schreibgruppe einzuladen. Sie haben sich offensichtlich schon viel mit dem Thema beschäftigt und bestimmt schon viel Wissen hierüber zusammengetragen.</p>
<p>Da eben das Schreiben einer Satzungsänderung viel Arbeit ist. Soll der Landesvorstand selber entscheiden, wie das am besten geregelt werden kann.</p>
<p>Die GJ Brandenburg soll nach Möglichkeit gefragt werden, was sie an Erfahrungen zum Awareness-Team schon gesammelt haben. Wir müssen schließlich nicht das Rad neu erfinden (/rw).</p>
<p>Ich hoffe, ihr versteht alles. Bitte verzeiht mir, dass ich keine einfache Sprache verwendet habe.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 22:00:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1-089: NRW? Lass mal ändern!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2314/amendment/4054</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, René Adiyaman, Louisa Albrecht</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2314/amendment/4054</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1589_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 88 bis 90 einfügen:</h4><div><p>Aber die Mieten müssen auch schnell runter, eine scharfe und flächendeckende Mietpreisbremse ist das erste Mittel. Guter<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, barrierefreier</ins> und bezahlbarer Wohnraum gehört zur Grundversorgung, ob auf dem Land oder in der Stadt! Gute Orte bedeutet aber mehr </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wohnraum kann noch so bezahlbar sein - wenn er nicht auch barrierefrei ist, bleibt er für viele Behinderte Menschen nicht zugänglich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 21:52:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3-047: Awareness</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4053</link>
                        <author>Anastasia Hansen</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4053</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 46 bis 47 einfügen:</h4><div><p>bereits einige Zeit zurück liegt. Oder wenn eine Person unsicher ist, ob sie gerade Diskriminierung erlebt hat.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br><strong>Zentrale Prinzipien des Awareness-Team und der Anlaufstelle bei erlebter Diskriminierung:</strong></ins></p><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>über Vorfälle wird, wenn von den Betroffenen nicht anders gewünscht, Still-schweigen gewahrt</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>die beiden Gruppen reden ohne Wunsch der Betroffenen mit keiner Person darüber</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>auch wer die beiden Gruppen aufgesucht hat, darf keiner Person mitgeteilt werden</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>dem entgegensteht allein eine akute Gefahr für die Betroffenen oder andere Personen</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>die beiden Gruppen arbeiten also ähnlich wie andere Beratungsstellen</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>sie können von den Betroffenen ohne Nennung ihres echten Namens oder anderer personenbezogener Daten aufgesucht werden, soweit technisch möglich</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>durch das Aufsuchen einer der beiden Gruppen dürfen den Betroffenen keine Nachteile entstehen</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>beide Gruppen sind an keine Weisungen, insbesondere von Personen von Ämtern wie Vorständen, gebunden</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Mitglieder der beiden Gruppen dürfen nicht gleichzeitig Teil des Landesvorstandes oder der Landesgeschäftsstelle sein</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>beide Gruppe sind für alle Mitglieder, Gäst*innen und Mitarbeiter*innen der Grünen Jugend NRW ansprechbar</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Gäst*innen meint alle Personen, die kein Mitglied sind, sich trotzdem für die Grüne Jugend NRW engagieren oder an Veranstaltungen von ihr teilnehmen.</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><strong>Thema des Änderungsantrags</strong>: Festlegung zentraler Prinzipien wie das Awareness-Team und die Anlaufstelle bei erlebter Diskriminierung arbeiten sollen</p>
<p>Das wichtigste für das Aufsuchen einer Beratungsstelle ist das Vertrauen zu ihr. Dafür ist es notwendig, dass ohne Wunsch der jeweiligen Personen keine Person von dem Aufsuchen erfährt. Das steht so auch in der Satzung der GJ Brandenburg zu ihrem Awareness-Team (§11, Absatz 11). <a href="https://www.gj-bb.de/satzungen-downloads/">https://www.gj-bb.de/satzungen-downloads/</a></p>
<p>Auch andere Beratungsstellen z.B. psycho-soziale Beratungsstellen arbeiten nach dem Prinzip der Verschwiegenheit. Es sei denn eine akute Gefahr für bestimmte Personen ist abzusehen. Hierbei ist der Begriff Gefahr in einem sehr engen Sinne zu sehen.</p>
<p>Ebenso wichtig für Vertrauen in das Awareness-Team ist ihre Unabhängigkeit. Sie sollen mich möglichst neutral beraten können. Deshalb dürfen sie nicht an Anweisungen von anderen Personen wie dem Landesvorstand gebunden sein. Bei der GJ Brandenburg ist dies ebenfalls so geregelt (Satzung, §11, Absatz 4). Diese Regelung soll explizit kein grundsätzliches Misstrauen in den Landesvorstand bedeuten. Allerdings wäre nicht mehr sicherzustellen, dass das Awareness-Team der Beratung im Sinne der Betroffenen gerecht wird, wenn die Mitglieder auch andere berechtigte Interessen wie z.B. das Image des Verbandes im Sinne haben. Außerdem soll das Awareness-Team auch helfen können, wenn es Probleme mit Personen im Landesvorstand gibt.</p>
<p>Deshalb dürfen die Personen im Awareness-Team oder der Anlaufstelle bei erlebter Diskriminierung nicht gleichzeitig im Landesvorstand oder der Landesgeschäftsstelle sein. Die Landesgeschäftsstelle wurde deshalb mit aufgenommen, da sie verständlicherweise sehr eng mit dem Landesvorstand zusammenarbeitet. Außerdem ist die Landesgeschäftsstelle in einem notwendigen Abhängigkeitsverhältnis zum Landesvorstand. Nochmal ich misstraue weder der Landesgeschäftsstelle noch dem Landesvorstand. Mir geht es jediglich darum, dass die beiden im Antrag genannten Gruppen möglichst neutral und unabhängig arbeiten können.</p>
<p>Außerdem dürfen Personen, die sich an die Gruppen wenden keine Nachteile daraus entstehen. Insbesondere weil das mögliche Engagement im Verband stark vom Ansehen der jeweiligen Personen abhängt, muss eine Verschwiegenheit und eine weitgehende Unabhängigkeit gewährleistet sein. Auch bei der GJ Brandenburg dürfen die Personen im Awareness-Team nicht Mitglied im Landesvorstand sein (Satzung, §11, Absatz 5).</p>
<p>Ich hoffe, ihr versteht alles. Bitte verzeiht mir, dass ich diese Begründung nicht in einfacher Sprache formuliert habe.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 21:24:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1-077: NRW? Lass mal ändern!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2314/amendment/4052</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, René Adiyaman, Louisa Albrecht</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2314/amendment/4052</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1589_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 76 bis 78 einfügen:</h4><div><p>soziale Gerechtigkeit mit sich bringt. Wenn wir also endlich wegkommen von dem Fokus auf das Auto, ergeben sich für uns entspannte, <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">barrierefreie, </ins>kostenfreie und klimaneutrale Wege von A nach B.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Selbst wenn Busse und Bahnen preiswerter werden, bringt das vielen behinderten Menschen nichts - sie müssen auch barrierefrei werden.</p>
<p>Dann wiederum gibt es Menschen, die nicht Fahrrad fahren können. Sind für diese Menschen auch Busse und Bahnen nicht zugänglich, bleibt das Auto die einzige Möglichkeit zur selbstbestimmten Teilhabe am Leben.</p>
<p>Das sollten wir mitdenken.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 20:38:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1-046: NRW? Lass mal ändern!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2314/amendment/4051</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, René Adiyaman, Louisa Albrecht</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2314/amendment/4051</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1589_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 45 bis 47 einfügen:</h4><div><p>Abschaffung von Noten, deutlich mehr Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen wollen wir lernenden jungen Menschen bessere, <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">inklusive, </ins>mitbestimmte und personalisierte Räume des Lernens und der Selbstentfaltung bieten.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wir brauchen endlich ein klares Plädoyer für inklusive Bildung!</p>
<p></p>
<p>Plädoyer = deutlich machen, dass sich mensch für etwas - in diesem Fall inklusive Bildung - deutlich einsetzt</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 20:33:49 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>