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            <title>Landesmitgliederversammlung Frühjahr 2022: Alles</title>
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                <title>Landesmitgliederversammlung Frühjahr 2022: Alles</title>
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                        <title>V6NEU: Mentale Gesundheit ernst nehmen!</title>
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                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 03.04.2022)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mentale Gesundheit in der Schule</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mentale Gesundheit – was ist das eigentlich? Psychisches Wohlbefinden meint nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern auch einen Zustand, indem das eigene Potential verwirklicht und angemessen mit Belastungen umgegangen werden kann und stellt somit die Grundlage für ein zufriedenes Leben dar. Dass dieses Thema kaum oder gar nicht in Bildungseinrichtungen thematisiert wird, bedingt vielseitige Probleme. Vor allem im jungen Alter, wo wichtige Bausteine unserer psychischen Stabilität gelegt werden, sollte ein Fokus auf mentale Gesundheit gelegt werden, besonders im Zusammenhang mit Faktoren wie Selbstidentität, sexueller Orientierung und Diskriminierungsformen wie Rassismus und Sexismus. Insbesondere queere Menschen und Menschen mit Diskriminierungserfahrungen erleben überdurchschnittlich häufig psychische oder mentale Erkrankungen. Eine Thematisierung im Unterricht kann helfen, Stigmata abzubauen und motivieren, sich Hilfe zu suchen. Dazu muss das Schulpersonal sowohl im Bereich mentale Gesundheit als auch übergreifend zu verschiedenen Diskriminierungsformen geschult sein bzw. fortgebildet werden. Auch braucht es Expert*innen und Sozialpädagog*innen an Schulen zusätzlich zu den üblichen Vertrauenslehrer*innen, um Hürden abzubauen und Benotung von privaten Themen abzukoppeln. Für Bildung im Bereich mentale Gesundheit – von der Grundschule bis zum Abschluss!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGNED NRW fordert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mentale Gesundheit als Lehrthema in den Lehrplan</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fortbildungen zum Thema Mentale Gesundheit für Personal an der Schule</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Expert*innen in den Schulen einstellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sozialpädagog*innen zusätzlich zu Vertrauenslehrer*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>schon früh in der Grundschule die Stigmatisierung für das Reden über Gefühle abbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studium und Ausbildung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Studien- bzw. Ausbildungsweg im Bereich Psychotherapie ist lang und mit hohen Kosten verbunden. Durch die Einführung eines neuen Studiengangs ist die Abschlusszeit von 8 auf 5 Jahre verkürzt worden, nichtsdestotrotz sind die Studienplätze rar und die Ausbildung kostenintensiv. Um eine bedarfsgerechte Versorgung zu garantieren, müssen mehr Studien- und Ausbildungsplätze kostenfrei angeboten werden. Auch muss das Ausbildungsgehalt in Berufen im Umfeld psychologischer Betreuung wie z.B. Klinikpersonal deutlich erhöht und die Arbeitsbedingungen verbessert werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND NRW fordert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Studien- und Ausbildungsplätze im Bereich psychische Gesundheit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein deutlich höheres Ausbildungsgehalt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Arbeitspensum in Ausbildung und Studium reduzieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Strukturelle Versorgung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Möglichkeit, sich Hilfe bei psychischen Problemen zu holen, muss für alle bestehen. Aktuell sind Wartezeiten von bis zu 9 Monaten auf eine ambulante Therapie normal. Das muss sich auf jeden Fall ändern! Einen Therapieplatz zu finden, muss niedrigschwellig und zeitnah möglich sein, denn oft ist sofortige Hilfe gebraucht. Die derzeitige Menge an Kassensitzen, welche allen Nutzer*innen gesetzlicher Krankenkassen zusteht, ist viel zu gering und muss endlich bedarfsgerecht und nicht mehr ökonomisch berechnet werden. Auch braucht es eine bessere Ausstattung und wesentlich bessere Arbeitsbedingungen für Klinikpersonal und psychische Einrichtungen, um mentale Gesundheit für alle verwirklichen zu können. Schließlich sollte nicht bei der mentalen Gesundung der einen die Gesundheit der anderen aufs Spiel gesetzt werden. Um eine flächendeckende Versorgung möglich zu machen, braucht es zudem eine Vielzahl an öffentlichen Anlaufstellen bei Beeinträchtigung der mentalen Gesundheit, nicht nur an Bildungseinrichtungen, sondern auch am Arbeitsplatz. So kann einer Überlastung der ambulanten und stationären Therapie vorgebeugt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND NRW fordert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>maximal 4 Wochen Wartezeit für ambulante Therapie</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein bedarfsorientiertes Angebot von Kassenplätzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bessere Ausstattung und Arbeitsbedingungen für Personal in Kliniken und Praxe</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr öffentliche Anlaufstellen für Menschen mit Beeinträchtigung der Mentalen Gesundheit, damit vorzeitige Diagnosen oder falsche Diagnosen für eine Behandlung überflüssig werden</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 14:00:32 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3NEU2: Awareness</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Awareness-57762</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 03.04.2022)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Die GRÜNE JUGEND NRW ist ein Ort, an dem wir gemeinsam Politik machen. In einem Jugendverband wie unserem gibt es auch Streit, Probleme und auch hier erleben Menschen Diskriminierung. Schlicht weil wir auch hier keine perfekte Utopie leben können und Teil dieser Gesellschaft sind. Aber wir sind alle dafür verantwortlich, dass sich jeder Mensch in der GJ NRW wohlfühlt und eine gute Zeit hat. </span><br><br><span class="underline">Auf unseren jetzigen Landesmitgliederversammlungen haben wir dafür Awareness-Personen, die ansprechbar bei akuten Problemen sind und mit einem ruhigen Raum und einem ersten Gespräch versuchen zu helfen. Sie leiten weiter an Ombudspersonen, an die Notfallseelsorge oder wenn nötig an das Landesschiedsgericht. </span><span class="underline">Awareness-Personen sind deswegen sehr wichtig für unseren Verband. Aber vieles können und sollen Awareness-Personen nicht leisten. Awareness-Personen sind keine ausgebildeten Seelsorger*innen oder Psycholog*innen und sind deshalb von triggernden und überfordernden Erfahrungen soweit es möglich ist zu schützen. </span><br><br><span class="underline">Das bedeutet auch, dass in Gesprächen mit Betroffenen zuvor von beiden Seiten Grenzen gesetzt werden. Das heißt: Auch Awareness-Personen machen zu Beginn klar, über welche Themen sie nicht sprechen. Dies wird vor Veranstaltungen der Grünen Jugend NRW klar formuliert. Ebenso sollte klar kommuniziert werden: Das Awareness-Team ist für bestimmte Themen allgemein nicht zuständig. Hier wird auf professionelle Beratungen hingewiesen. Darunter fallen auch Angebote der GRÜNEN. So haben z.B. die GRÜNEN NRW Ombudspersonen, an die sich Personen insbesondere bei Gewalt wenden können. Diese - und eigene Angebote - bewerben wir aktiv auf der Homepage und in Rundmails wie der Monats-Mail.<br><br>
Deswegen führen wir in der GRÜNEN JUGEND NRW einen Awarenesspool ein. Dieser Pool besteht aus genügend transparent ausgewählten Menschen, die ehrenamtlich Veranstaltungen des Landesverbandes begleiten. Die Menschen aus dem Awarenesspool sind nicht verpflichtet, auf den Veranstaltungen als Awareness-Personen aufzutreten, sondern werden angefragt und können zu- oder absagen. Das ist insbesondere wichtig, um auf die mentale Gesundheit der Awareness-Personen zu achten. </span><br><br><span class="underline">Alle Menschen im Awareness-Pool bekommen speziell an ihre Aufgaben angepasste Schulungen. Dabei geht es darum: Die Awareness-Personen sollen wissen, welche Aufgaben sie in der Grünen Jugend NRW übernehmen sollen. Worauf sie als Awareness-Personen achten müssen. Wie sie Teilnehmer*innen bei Veranstaltungen helfen können. Wo ihre persönlichen Grenzen sind. Mindestens die Hälfte der Awareness-Personen im Pool und auf den Veranstaltungen besteht aus FINTA* (Frauen, inter*, nicht-binäre, trans*, agender) Personen. </span></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was meinen wir mit <strong>Awareness</strong>? Unser Wortschatz und wie wir ihn verwendenenthält z.B. ableistische Formulierungen. Den meisten von uns fällt das gar nicht auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir werden alle ableistisch sozialisiert. Wir haben also alle ableistische Denkmuster und Verhaltensweisen verinnerlicht. Das fällt uns oft aber erst auf, wenn wir mit der Nase drauf gestoßen werden (/rw). Ähnlich ist es mit anderen Diskriminierungsformen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deswegen brauchen wir Weiterbildung und Sensibilisierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Personen sollen in Veranstaltungen (wie Workshops) direkt und ohne Hürden um Hilfe bitten können. Wir brauchen aber auch abseits der Landesmitgliederversammlungen die Awareness-Gruppe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kontaktmöglichkeiten können Betroffenen helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn wir Ableismus erkennen und benennen können , sind wir in der Lage dagegen vorzugehen und unseren Landesverband nach vorne zu bringen. Dann gewinnen wir motivierte Mitkämpfer*innen für mehr Gerechtigkeit, die momentan durch Barrieren und Diskriminierung ausgebremst werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie eine dauerhafte Awareness-Gruppe funktionieren kann, zeigt uns Brandenburg. Dort wird die Awareness-Gruppe in der Satzung festgeschrieben. So gibt es z.B. einen anonymen Kummerkasten auf der Homepage. Das Awareness-Team hat eine eigene E-Mail-Adresse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei der letzten Landesmitgliederversammlung stand das Thema <strong>Antirassismus </strong>im Mittelpunkt. In verschiedenen Workshops wurde aufgeklärt und sensibilisiert. Mit Anträgen haben wir Forderungen aufgestellt, um Rassismus wirksam und standhaft entgegen zu stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber was ist mit erlebtem Rassismus <span class="underline">innerhalb </span>unseres Verbandes? Wir bezeichnen uns oft und gerne als offen und links. Wir fordern entschiedenes Vorgehen gegen Diskriminierung und Rassismus bei den Grünen, in NRW und im ganzen Bundesland. Aber in unseren eigenen Reihen geben wir Betroffenen bisher zu wenig Unterstützung. Wir wissen nicht einmal, ob, in welchem Maße und wo Diskriminierung auftritt. Das ist ein Manko (/rw).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir verurteilen Seehofers Aussage, es gebe keinen Rassismus in der Polizei - gleichzeitig führen wir selber keine Statistik. Wir müssen Diskriminierung endlich festhalten. Wir müssen die <strong>Statistik </strong>auswerten. Wir müssen Betroffenen zuhören, anonyme Meldungen ermöglichen, sie ernst nehmen und unterstützen. Das ist grüne Politik. Das ist Grüne Jugend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Erklärungen</strong>:</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>FINTA*</strong> steht für Frauen, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen. Das Sternchen steht für weitere Menschen, die aufgrund ihres Geschlechtes Diskriminierung erfahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ableismus </strong>bezeichnet die Diskriminierung Behinderter, chronisch / psychisch kranker und oder neurodivergenter Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;<strong>Neurodivergent</strong>&quot; wird unterschiedlich definiert.<br>
Unter alle Definitionen fallen Autist*innen, Menschen mit ADHS, Dyslexie (Lese-Rechtschreib-Störung). Bei manchen fallen auch Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen oder hochbegabte &amp; hochsensible Menschen. Neurodivergent sagt aus, dass das Denken und Fühlen von der gesellschaftlich als &quot;Norm&quot; angesehenen Weise abweichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klassismus </strong>bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft. Davon betroffen sind z.B. arme, nicht arbeitende und von staatlichen Leistungen lebende Personen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>LGBTQIANP+</strong> ist eine inklusive Schreibweise, um möglichst viele Gruppen der queeren Community sichtbar zu machen. Wofür steht LGBTQIANP+?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>L = lesbisch</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>G = gay. &quot;Gay&quot; steht im Englischen für homo*. In diesem Fall für schwul. In deutsch-sprachigen Kontexten wird oft ein S für schwul verwendet. Es heißt dann: LSBTQIANP+. Gemeint ist die gleiche Gruppe.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>B = bi*</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>T = trans*, Two-Spirit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Q = queer, questioning</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>I = inter*</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>A = asexuelles &amp; aromantisches Spektrum, agender</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>N = nicht-binär</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>P = pan*, poly*</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr merkt also: Ein Buchstabe kann für mehr als eine Gruppe stehen. Das &quot;*&quot; ist ein Platzhalter für mögliche Endungen. Bei &quot;bi*&quot; kann das z.B. biromantisch, bisexuell oder auch bigender sein. Bei &quot;trans*&quot; z.B. transgeschlechtlich oder transgender. Das hängt von der Selbstbezeichung der jeweiligen Person ab. Damit auch sprachlich alle gemeint sind, ist es wichtig mit einem &quot;*&quot; auch alle abzubilden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 12:48:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3NEU: Awareness</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2374</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, Janis Bonn, René Adiyaman, Elena Balke, Henry Soltau, Louisa Albrecht, Jonas Ulbrich</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2374</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Die GRÜNE JUGEND NRW ist ein Ort, an dem wir gemeinsam Politik machen. In einem Jugendverband wie unserem gibt es auch Streit, Probleme und auch hier erleben Menschen Diskriminierung. Schlicht weil wir auch hier keine perfekte Utopie leben können und Teil dieser Gesellschaft sind. Aber wir sind alle dafür verantwortlich, dass sich jeder Mensch in der GJ NRW wohlfühlt und eine gute Zeit hat. </span><br><br><span class="underline">Auf unseren jetzigen Landesmitgliederversammlungen haben wir dafür Awareness-Personen, die ansprechbar bei akuten Problemen sind und mit einem ruhigen Raum und einem ersten Gespräch versuchen zu helfen. Sie leiten weiter an Ombudspersonen, an die Notfallseelsorge oder wenn nötig an das Landesschiedsgericht. </span><span class="underline">Awareness-Personen sind deswegen sehr wichtig für unseren Verband. Aber vieles können und sollen Awareness-Personen nicht leisten. Awareness-Personen sind keine ausgebildeten Seelsorger*innen oder Psycholog*innen und sind deshalb von triggernden und überfordernden Erfahrungen soweit es möglich ist zu schützen. </span><br><br><span class="underline">Das bedeutet auch, dass in Gesprächen mit Betroffenen zuvor von beiden Seiten Grenzen gesetzt werden. Das heißt: Auch Awareness-Personen machen zu Beginn klar, über welche Themen sie nicht sprechen. Dies wird vor Veranstaltungen der Grünen Jugend NRW klar formuliert. Ebenso sollte klar kommuniziert werden: Das Awareness-Team ist für bestimmte Themen allgemein nicht zuständig. Hier wird auf professionelle Beratungen hingewiesen. Darunter fallen auch Angebote der GRÜNEN. So haben z.B. die GRÜNEN NRW Ombudspersonen, an die sich Personen insbesondere bei Gewalt wenden können. Diese - und eigene Angebote - bewerben wir aktiv auf der Homepage und in Rundmails wie der Monats-Mail.<br><br>
Deswegen führen wir in der GRÜNEN JUGEND NRW einen Awarenesspool ein. Dieser Pool besteht aus genügend transparent ausgewählten Menschen, die ehrenamtlich Veranstaltungen des Landesverbandes begleiten. Die Menschen aus dem Awarenesspool sind nicht verpflichtet, auf den Veranstaltungen als Awareness-Personen aufzutreten, sondern werden angefragt und können zu- oder absagen. Das ist insbesondere wichtig, um auf die mentale Gesundheit der Awareness-Personen zu achten. </span><br><br><span class="underline">Alle Menschen im Awareness-Pool bekommen speziell an ihre Aufgaben angepasste Schulungen. Dabei geht es darum: Die Awareness-Personen sollen wissen, welche Aufgaben sie in der Grünen Jugend NRW übernehmen sollen. Worauf sie als Awareness-Personen achten müssen. Wie sie Teilnehmer*innen bei Veranstaltungen helfen können. Wo ihre persönlichen Grenzen sind. Mindestens die Hälfte der Awareness-Personen im Pool und auf den Veranstaltungen besteht aus FINTA* (Frauen, inter*, nicht-binäre, trans*, agender) Personen. </span></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was meinen wir mit <strong>Awareness</strong>? Unser Wortschatz und wie wir ihn verwendenenthält z.B. ableistische Formulierungen. Den meisten von uns fällt das gar nicht auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir werden alle ableistisch sozialisiert. Wir haben also alle ableistische Denkmuster und Verhaltensweisen verinnerlicht. Das fällt uns oft aber erst auf, wenn wir mit der Nase drauf gestoßen werden (/rw). Ähnlich ist es mit anderen Diskriminierungsformen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deswegen brauchen wir Weiterbildung und Sensibilisierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Personen sollen in Veranstaltungen (wie Workshops) direkt und ohne Hürden um Hilfe bitten können. Wir brauchen aber auch abseits der Landesmitgliederversammlungen die Awareness-Gruppe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kontaktmöglichkeiten können Betroffenen helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn wir Ableismus erkennen und benennen können , sind wir in der Lage dagegen vorzugehen und unseren Landesverband nach vorne zu bringen. Dann gewinnen wir motivierte Mitkämpfer*innen für mehr Gerechtigkeit, die momentan durch Barrieren und Diskriminierung ausgebremst werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie eine dauerhafte Awareness-Gruppe funktionieren kann, zeigt uns Brandenburg. Dort wird die Awareness-Gruppe in der Satzung festgeschrieben. So gibt es z.B. einen anonymen Kummerkasten auf der Homepage. Das Awareness-Team hat eine eigene E-Mail-Adresse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei der letzten Landesmitgliederversammlung stand das Thema <strong>Antirassismus </strong>im Mittelpunkt. In verschiedenen Workshops wurde aufgeklärt und sensibilisiert. Mit Anträgen haben wir Forderungen aufgestellt, um Rassismus wirksam und standhaft entgegen zu stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber was ist mit erlebtem Rassismus <span class="underline">innerhalb </span>unseres Verbandes? Wir bezeichnen uns oft und gerne als offen und links. Wir fordern entschiedenes Vorgehen gegen Diskriminierung und Rassismus bei den Grünen, in NRW und im ganzen Bundesland. Aber in unseren eigenen Reihen geben wir Betroffenen bisher zu wenig Unterstützung. Wir wissen nicht einmal, ob, in welchem Maße und wo Diskriminierung auftritt. Das ist ein Manko (/rw).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir verurteilen Seehofers Aussage, es gebe keinen Rassismus in der Polizei - gleichzeitig führen wir selber keine Statistik. Wir müssen Diskriminierung endlich festhalten. Wir müssen die <strong>Statistik </strong>auswerten. Wir müssen Betroffenen zuhören, anonyme Meldungen ermöglichen, sie ernst nehmen und unterstützen. Das ist grüne Politik. Das ist Grüne Jugend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Erklärungen</strong>:</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>FINTA*</strong> steht für Frauen, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen. Das Sternchen steht für weitere Menschen, die aufgrund ihres Geschlechtes Diskriminierung erfahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ableismus </strong>bezeichnet die Diskriminierung Behinderter, chronisch / psychisch kranker und oder neurodivergenter Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;<strong>Neurodivergent</strong>&quot; wird unterschiedlich definiert.<br>
Unter alle Definitionen fallen Autist*innen, Menschen mit ADHS, Dyslexie (Lese-Rechtschreib-Störung). Bei manchen fallen auch Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen oder hochbegabte &amp; hochsensible Menschen. Neurodivergent sagt aus, dass das Denken und Fühlen von der gesellschaftlich als &quot;Norm&quot; angesehenen Weise abweichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klassismus </strong>bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft. Davon betroffen sind z.B. arme, nicht arbeitende und von staatlichen Leistungen lebende Personen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>LGBTQIANP+</strong> ist eine inklusive Schreibweise, um möglichst viele Gruppen der queeren Community sichtbar zu machen. Wofür steht LGBTQIANP+?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>L = lesbisch</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>G = gay. &quot;Gay&quot; steht im Englischen für homo*. In diesem Fall für schwul. In deutsch-sprachigen Kontexten wird oft ein S für schwul verwendet. Es heißt dann: LSBTQIANP+. Gemeint ist die gleiche Gruppe.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>B = bi*</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>T = trans*, Two-Spirit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Q = queer, questioning</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>I = inter*</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>A = asexuelles &amp; aromantisches Spektrum, agender</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>N = nicht-binär</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>P = pan*, poly*</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr merkt also: Ein Buchstabe kann für mehr als eine Gruppe stehen. Das &quot;*&quot; ist ein Platzhalter für mögliche Endungen. Bei &quot;bi*&quot; kann das z.B. biromantisch, bisexuell oder auch bigender sein. Bei &quot;trans*&quot; z.B. transgeschlechtlich oder transgender. Das hängt von der Selbstbezeichung der jeweiligen Person ab. Damit auch sprachlich alle gemeint sind, ist es wichtig mit einem &quot;*&quot; auch alle abzubilden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 12:48:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2NEU: Profite pflegen keine Menschen! </title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Profite-pflegen-keine-Menschen-8137</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 03.04.2022)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Profite-pflegen-keine-Menschen-8137</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Pandemie hat noch mal deutlich gezeigt: Unser Gesundheitssystem hat ein Problem. Pflegekräfte schieben andauernd Überstunden, Operationen müssen verschoben werden, Patien*innen können kaum mitbestimmen und an einen Psychotherapieplatz zu kommen ist fast unmöglich. Gleichzeitig fahren Helios und Co. Millionengewinne einen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die schrittweise Privatisierung von Krankenhäusern, die Einführung des Fallpauschalensystems und den immer schlechteren Pflegeschlüssel wurde es für private Krankenhausbetreiber immer leichter, Profite auf Kosten unserer Gesundheit zu machen. Aber Profite pflegen keine Menschen - deshalb braucht es im Gesundheitssektor eine entschiedene Abkehr von jeder Profitlogik!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bedarfsgerecht statt pauschal</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit den 90er Jahren wurde in Deutschland Klinik nach Klinik aus der öffentlichen Hand in die Privatwirtschaft übertragen. Hintergrund ist nicht bloß eine neoliberale Logik, nach der das Gesundheitswesen angeblich besser und effizienter funktioniert, wenn es durch Marktmechanismen bestimmt wird. Zur Wahrheit gehört auch, dass vielen Kommunen keine andere Wahl blieb, als Wohnraum, Grünfläche und eben auch Kliniken dem Verkauf freizugeben. So konnten leere Kassen kurzfristig gefüllt und dem Bankrott konnte entkommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Langfristig hat die Privatisierung allerdings fatale Folgen. Die Gesundheit der Bevölkerung wird als Ware auf dem freien Markt gehandelt, mit ihr machen die Anteilseigner*innen großer Klinikkonzerne tagtäglich Profite. Es werden die Leistungen angeboten, die sich rentieren. Es werden nur genauso viele Pflegekräfte eingestellt, wie es zwingend benötigt - oder sogar noch weniger. Uns ist klar: Mit diesem System muss Schluss sein. Gesundheit ist Daseinsvorsorge!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2004 erreichte die Idee der Gesundheit als Ware mit der Einführung des Fallpauschalensystems ihren traurigen Höhepunkt. Seitdem werden nicht mehr die laufenden Kosten der Krankenhäuser gedeckt, sondern pro Fall ein Pauschalbetrag ausgezahlt. Gut planbare, teure Eingriffe (wie Hüftoperationen) sind dadurch lukrativer als die Bereithaltung von selten gebrauchten Intensivbetten und Intensivpfleger*innen. Eine Orientierung nach tatsächlichen Bedarfen ist mit diesem System schlicht nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Solidarisch an der Seite von Notruf NRW - Für Pflegekraft und Patient*in! </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Profit der Klinikkonzerne so hoch wie möglich zu halten, wird also gespart, wo auch immer es möglich ist. So sind immer weniger Pflegende für immer mehr Patient*innen zuständig. Die Folgen sind Überlastung, Ausfälle und schlechte Versorgung. Wem die viel zu geringe Bezahlung noch nicht zum Ausstieg aus dem Pflegeberuf gebracht hat, der*die wird spätestens durch die gravierende Unterbesetzung zum Ausstieg getrieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vielen Pflegenden macht ihr Beruf zwar grundsätzlich Spaß. Aber allein auf das gute Herz der Pflegekräfte und auf leeren Applaus zu setzen ist fatal und führt mittelfristig zum Zusammenbruch des Systems. Es fängt schon in der Ausbildung an. Wir brauchen bessere Ausbildungsbedingugnen, die auch das Patient*innenwohl und zum Beispiel Diskriminierungen in die Lehrpläne der Pflegeberufe mitaufnimmt. Außerdem braucht es viel bessere Arbeitsbedingungen inklusive progressivem Pflegeschlüssel, einer Aufwertung des Pflegeberufes in der Ausbildung und einem spürbar höheren Lohn.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen deshalb solidarisch an der Seite aller Streikenden der Kampagne “Notruf NRW”, die gerade in 6 Unikliniken im ganzen Land Druck macht. Die Beschäftigten stehen laut ein für eine echte Entlastung, mehr Personal und eine bessere Ausbildungsqualität - wir kämpfen an ihrer Seite und schließen uns ihren Forderungen an! Diese Veränderungen würden direkte Verbesserungen für viele Beschäftigte und Patient*innen im Gesundheitssektor bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wieder selbst entscheiden</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig ist uns schmerzlich bewusst, dass die hohe Belastung der Beschäftigten Folge eines systemischen Problems ist, dass auch nur systemisch angegangen werden kann. Die Frage, welche Versorgung vor Ort tatsächlich gebraucht wird, kommt in der Profitlogik großer Klinikkonzerne nicht vor. Das hat fatale Folgen. Die gesundheitliche Versorgung auf dem Land ist oft unterirdisch, an manchen Orten fährt man bis zum nächsten Kreißsaal viel zu lange und auch bei der Psychotherapie sind die Bedarfe bei weitem nicht gedeckt. Die neuen Pläne zur Krankenhausreform der Landesregierung könnten dieses Problem noch verstärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Versorgung wieder an dem zu orientieren, was tatsächlich gebraucht wird, braucht es kein zögerliches Gegensteuern. Nur eine Abkehr von der Profitlogik kann die gravierenden Probleme tatsächlich lösen. Dazu müssen Kliniken zurück in die kommunale Hand überführt und auskömmlich finanziertwerden. Die Kommunen und Städte können als kleinste Einheit am besten darüber entscheiden, was vor Ort gebraucht wird. Eine Stadtgesellschaft könnte sich über die Zustände der örtlichen Gesundheitsversorgung austauschen und gemeinsam an sinnvollen Lösungen arbeiten. Die Frage, was vor Ort tatsächlich gebraucht wird, könnte ins Zentrum der Entscheidung rücken. Davon hätten wir alle etwas - gestalten wir das Gesundheitssystem neu, rücken wir Patient*innen und Pflegekräfte in den Mittelpunkt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine Abschaffung des Fallpauschalensystems</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine deutliche Senkung des Pflegeschlüssels</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine sofortige Erhöhung des Einstiegsgehalts in der Pflege auf 4000 € brutto</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Auskömmliche Finanzierung kommunaler Krankenhäuser</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Langfristig die vollständige Rekommunalisierung aller Kliniken in NRW</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 12:44:42 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1NEU: Krieg kennt keine Gewinner*innen: Unsere Antwort heißt Solidarität!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Krieg-kennt-keine-Gewinner-innen-Unsere-Antwort-heisst-Solidaritat-47771</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 03.04.2022)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Krieg-kennt-keine-Gewinner-innen-Unsere-Antwort-heisst-Solidaritat-47771</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bereits 2014 begann Putin in der Ukraine mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch russische Seperatisten, die vom Kreml unterstützt werden, einen Krieg der tausenden Menschen das Leben kostete.<br>
Doch die neue Stufe des Krieges, der in aller Härte gegen die Zivilbevölkerung eines souveränen Staates vorgeht, schockt uns und<br>
macht uns zutiefst betroffen. Wir verurteilen den Krieg Putins gegen die Ukraine und gegen alle, die unter ihm Leid erfahren. Dieser Bruch des Völkerrechts muss beendet werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem begreifen wir ihn im weiteren Sinne als einen Krieg gegen die Menschenrechte, gegen die Chance auf eine stabile europäische Friedensordnung und gegen die Werte von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit! Denn das Leid der Menschen in der Ukraine und der Mut der unter härtesten Repressionen demonstrierenden Menschen in Russland zeigt, dass wir all jenes nicht als selbstverständlich betrachten dürfen. Und dafür müssen wir auch vor Ort laut werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen in ganz NRW solidarisch sein, wir können Zeichen setzen, die auch bei Putin ankommen. Indem wir Demos organisieren, unsere Unterstützung öffentlich ausdrücken und eine klare Sprache gegen Putin nutzen. Vor allem aber können wir Solidarität praktisch machen, indem wir zusammenstehen und ALLE Geflüchteten aus der Ukraine aufnehmen. Indem wir die Menschen, die aus dem Krieg fliehen willkommen heißen und gut versorgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist unsere solidarische und humanitäre Pflicht auch wirklich alle in der EU aufzunehmen, dabei dürfen wir uns nicht vom Rassismus leiten lassen. Lasst uns staatliche Strukturen nutzen und verbessern und dabei die große Kraft der solidarischen und starken Zivilgesellschaft mitnehmen. Und ja das sollte nicht nur jetzt gelten und das sollte nicht nur für Ukrainer*innen gelten. Und auch wenn der Einsatz der Zivilgesellschaft schon beeindruckend ist, gibt es für eine gute Aufnahme in NRW noch einiges zu tun und zu ändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>NRW hat Platz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher eine klare Strategie der Landesregierung ein, die für die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen einen konkreten politischen Rahmen gestaltet. Dieser setzt die Erkenntnis voraus, dass der Rückbau von Kapazitäten in Unterkünften und Verwaltungen durch die derzeitige Landesregierung der falsche Weg war. Die Sozialämter sind überlastet und können vielen hilfesuchenden Menschen nicht die Hilfe geben, die sie dringend benötigen. Entsprechend fordern wir, dass die Kreise und Kommunen vom Land finanziell unterstützt werden, um die notwendigen Ressourcen schnell und gezielt aufbauen zu können. Dazu muss sich NRW im Bundesrat dafür einsetzen, dass der Bund die Kosten für die Unterkunft über die bisher erstattungsfähigen 69% der Gesamtkosten übernimmt. Um angesichts der ungewissen Notlage angemessen reagieren zu können, fordern wir zudem, dass die Landeskapazitäten flexibel erweitert werden können und nicht an einer Politik der Obergrenze pauschal gedeckelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Solidarität bedeutet gute Versorgung vor Ort</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist super, dass sich die Geflüchteten aus der Ukraine frei bewegen können. Aber wirkliche Aufnahme heißt, dass wir für alle eine gute Versorgung und echte Teilhabe gewährleisten. Die Menschen fliehen vor Krieg, haben oftmals alles verloren und sind häufig traumatisiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen den Menschen die zu uns kommen, alles ermöglichen, was es für ein gutes Leben braucht. Deshalb fordern wir für alle:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine schnelle dezentrale Wohnunterbringung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine schnelle Eingliederung in Schule, Kitas, den Arbeitsmarkt und soziale Unterstützungssysteme. Dafür muss das Land seine Mittel “Hilfen zur Gesundheit” und “Pflege” erhöhen und neue Begebenheiten auch in der Ausfinanzierung des KiBiz (Kinderbildungsgesetz) berücksichtigen!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausreichende psychologische Beratung und Betreuung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine humaner Umgang mit allen Geflüchteten </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese gute Versorgung und Strategie muss für ALLE gelten.<br>
An der Grenze werden beispielsweise Schwarze Studierende aus der Ukraine schlechter behandelt, wir müssen diesem offenem Rassismus entgegentreten. Genauso selbstverständlich müssen unsere Türen auch für Russ*innen geöffnet sein, die von Putins Schreckensherrschaft fliehen. Und wir müssen auch einen besonderen Blick auf marginalisierte Gruppen haben, so sind es beispielsweise queere Menschen, die sowohl in der Ukraine, als auch in Russland unter dem Krieg und der Situation besonders leiden. Auch Behinderte Menschen haben es schwerer auf und nach der Flucht - z.B. weil Unterkünfte nicht barrierefrei sind. Deswegen braucht es sichere Fluchtwege für alle und gleichberechtigte Bedingungen nach Ankunft in Nordrhein-Westfalen. Behinderte Menschen haben es schwerer auf und nach der Flucht - z.B. weil Unterkünfte nicht barrierefrei sind. Es braucht inklusive Fluchtwege und gleichberechtigte Bedingungen nach Ankunft der Geflüchteten in Deutschland. Zuletzt darf die Unterbringung der neuen Geflüchteten auch keinesfalls zur schlechteren Behandlung von denen führen, die bereits in NRW Schutz gefunden haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen eine Debatte, die Geflüchtete in gut/schlecht und echt/unecht unterteilt. Wir treten dieser Zwei-Klassen Behandlung als GJ NRW entschlossen entgegen. Eine gute Versorgung und eine unkomplizierte Aufnahme muss für alle die von Krieg und Unrecht fliehen, gewährleistet werden. Wir fordern deswegen schon lange von der Landesregierung ein groß angelegtes Landesaufnahmeprogramm für Geflüchtete und eine gute Versorgung und Betreuung. Unsere Solidarität gilt den Ukrainer*innen, den Oppositionellen in Russland und allen Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 12:43:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D1NEU: Bis hierhin und nicht weiter - 1,5 Grad heißt Lützerath bleibt!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Bis-hierhin-und-nicht-weiter-1-5-Grad-heisst-Lutzerath-bleibt-20862</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (beschlossen am: 03.04.2022)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Bis-hierhin-und-nicht-weiter-1-5-Grad-heisst-Lutzerath-bleibt-20862</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am 28. März 2022 hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen die Beschwerden vom Landwirt Eckhardt Heukamp und weiteren abgewiesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit wollten sie verhindern, dass ihre Grundstücke dem Tagebau Garzweiler zum Opfer fallen. RWE darf jetzt das Dorf Lützerath am Tagebau Garzweiler räumen, um die unter dem Dorf liegende Kohle abzubaggern. Diese Entscheidung ist klimapolitisch fatal und zerstört den sozialen Frieden in der Region.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Braunkohle unter Lützerath ist weder energiepolitisch notwendig, noch darf sie angesichts der Klimakrise verfeuert werden. Unsere Klimaziele können wir nur einhalten, wenn wir uns auch in NRW so schnell wie möglich von der Braunkohleverstromung verabschieden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Gericht führte in seiner Begründung an, dass es aufgrund der der derzeitigen klimapolitischen Rahmenbedingungen keine andere Entscheidung fällen konnte. Die Politik in Land und Bund hat es in den vergangenen Jahren verpasst, wirksame Klimapolitik auf den Weg zu bringen, den Kohleausstieg bis spätestens 2030 und den Erhalt aller Dörfer gesetzlich zu verankern.<br><br>
Die Landesregierung muss ihre Klientelpolitik für die kurzfristigen Gewinne von RWE beenden und ein Moratorium für den Erhalt von Lützerath aussprechen. Damit könnte Lützerath so lange gesichert werden, bis eine neue Leitentscheidung des Landes zum Erhalt aller Dörfer vorliegt und der Kohleausstieg 2030 endlich gesetzlich festgesetzt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND NRW und als Klimaaktivist*innen solidarisieren wir uns mit Eckhardt Heukamp und den Aktivist*innen vor Ort. Die 1,5-Grad-Grenze verläuft vor Lützerath. Gemeinsam kämpfen wir weiterhin für den Erhalt aller Dörfer und für eine Politik, die die Radikalität der Klimakrise endlich ernst nimmt und entsprechend wirksam handelt!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 12:30:39 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S3NEU: Anpassung der Delegation zum Bundesfinanzausschuss</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/anpassung-der-delegation-zum-bundesfinanzausschuss-54872</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (beschlossen am: 03.04.2022)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/anpassung-der-delegation-zum-bundesfinanzausschuss-54872</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§13 Delegierte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ersetze: 4. Die GRÜNE JUGEND NRW entsendet zwei Delegierte an den Bundesfinanzrat der GRÜNEN JUGEND, davon mindestens eine FINTA*</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>durch neu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Die GRÜNE JUGEND NRW entsendet den*die Landesschatzmeister*in oder ein sonstiges Landesvorstandsmitglied und eine*n Basisvertreter*in in den Bundesfinanzausschuss der GRÜNEN JUGEND. Sowohl für die Delegation aus dem Landesvorstand als auch für die Basisvertretung ist eine Stellvertretung zu wählen. Ob der Platz der Basisvertreter*in quotiert oder offen ist, richtet sich nach der Delegation des Landesvorstandes.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 12:29:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S2NEU: Verlängerung der Antragsfrist</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/verlangerung-der-antragsfrist-63768</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (beschlossen am: 03.04.2022)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/verlangerung-der-antragsfrist-63768</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere § 9 Abs. 1 GO LMV (aktuell wie folgt):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anträge müssen 6 Tage vor Beginn der Mitgliederversammlung in Textform eingereicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anträge müssen 10 Tage vor Beginn der Mitgliederversammlung in Textform eingereicht werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 12:25:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S1NEU: Verlängerung der Änderungsantragsfrist </title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/s1-verlangerung-der-anderungsantragsfrist-65433</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (beschlossen am: 03.04.2022)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/s1-verlangerung-der-anderungsantragsfrist-65433</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere § 10 Abs. 1 (aktuell wie folgt):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>§10 Änderungsanträge</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Änderungsanträge können bis zum Beginn der Mitgliederversammlung in Textform eingereicht werden. Änderungsanträge an Dringlichkeitsanträge können bis zum Aufruf des jeweiligen Antrages in Textform eingereicht werden. Gemäß § 3 Abs. 2 Punkt L kann die Änderungsantragsfrist für einzelne Anträge aufgehoben werden. Im Falle einer eintägigen Landesmitgliederversammlung beträgt die Frist zur Einreichung von Änderungsanträgen 24 Stunden vor Beginn der Mitgliederversammlung.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In :</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>§10 Änderungsanträge</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Änderungsanträge können bis zu zwei Tage vor der Mitgliederversammlung in Textform eingereicht werden. Änderungsanträge an Dringlichkeitsanträge können bis zu Aufruf des jeweiligen Antrages in Textform eingereicht werden. Gemäß § 3 Abs. 2 Punkt L kann die Änderungsantragsfrist für einzelne Anträge aufgehoben werden.</p></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 12:24:37 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1NEU: NRW? Lass mal ändern!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/nrw-lass-mal-andern-64023</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 02.04.2022)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/nrw-lass-mal-andern-64023</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nordrhein-Westfalen war in den letzten Jahren geprägt von Stillstand und Rückschritten. Der ungerechte Status-Quo wurde von der schwarz-gelben Landesregierung weiter verschärft, während die vielfältigen Krisen tobten und die Ungerechtigkeiten um uns herum wuchsen. Viele Menschen in NRW fühlen sich alleingelassen und sind berechtigterweise wütend über eine Politik, die die Verbesserung ihres Lebens nicht in den Mittelpunkt nimmt. Viele, gerade junge Menschen, fühlen sich angesichts ihrer Lebenssituation ohnmächtig. Damit machen wir Schluss!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nie war der Politikwechsel in NRW notwendiger als jetzt. Es braucht merkbare, materielle Verbesserungen für alle Menschen und eine Klimapolitik, die unsere Lebensgrundlagen endlich wirksam schützt. Wir wollen konkret im Leben aller ansetzen, sie abholen und gemeinsam die Vision einer gerechteren, solidarischen Gesellschaft entwickeln. Statt Politik für Vonovia und RWE zu machen, stehen wir für eine bessere Zukunft für alle ein. Stille Mehrheiten, die es für viele unserer Projekte gibt, wollen wir in konkrete Mobilisierung überführen. Indem sich Menschen entlang ihrer Interessen zusammenschließen und zusammen kämpfen, können wir die Gesellschaft grundlegend zum Positiven verändern. Das ist unser Anspruch als GRÜNE JUGEND NRW. Wir kämpfen für eine Politik, die niemanden mehr zurücklässt und mutig mit allen Menschen gemeinsam in die Zukunft geht!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den kommenden Wochen und Monaten machen wir uns mit einer schlagkräftigen Kampagne auf, um überall im Land mit 4000 Aktivist*innen für echte Veränderung in Nordrhein-Westfalen zu kämpfen. Gemeinsam streiten wir für die beste Bildung, eine Verkehrswende, die alle mobil macht und für gute Orte, in denen alle wohnen können. Wir stehen für eine Politik ein, die das Leben der großen Mehrheit der Gesellschaft spürbar verbessert und sozialen Fortschritt bietet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Jahr geht es um eine politische Richtungsentscheidung für die Menschen in Nordrhein-Westfalen. Der Politikwechsel in Nordrhein-Westfalen ist möglich, wenn wir engagiert auf jedem Marktplatz dafür kämpfen. Gemeinsam erstreiten wir eine Politik, die die Klimakrise und die vielfältigen sozialen Krisen gemeinsam angeht und damit uns allen zugutekommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Bildung ist mehr wert!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Bildung wurde jahrelang vernachlässigt. Bröckelnde Wände, uralte Toiletten oder fehlende digitale Infrastruktur sind die Regel in vielen Schulen NRWs. Berufskollegs trifft es am schlimmsten, aber Probleme gibt es flächendeckend und schulformübergreifend. Auch die Universitäten sind keine Orte, die gutes Lernen ermöglichen. Im Bildungssystem fehlt es überall im Land an Geld. Als GRÜNE JUGEND NRW fordern wir deshalb massive Investitionsprogramme in alle Bildungseinrichtungen! Marode Gebäude und fehlende Ausstattung müssen der Vergangenheit angehören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Anforderungen an junge Menschen steigen und die Bildung wird seit Jahren zunehmend ökonomisiert. Schüler*innen, Studierende und Auszubildende müssen miteinander konkurrieren, haben enorme Belastungen und bekommen oft nicht die Hilfe, die sie benötigen. Der Leistungsdruck sorgt für Frust und Stress, das wirkt sich auf ihre Stimmung und psychische Gesundheit aus. Schule wird ihrem Auftrag der Erziehung junger Menschen zu mündigen, couragierten Demokrat*innen nicht gerecht. Durch die Abschaffung von Noten, deutlich mehr Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen wollen wir lernenden jungen Menschen bessere, inklusive, mitbestimmte und personalisierte Räume des Lernens und der Selbstentfaltung bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auszubildende schieben Überstunden ohne Ende und werden oftmals nach ihrer mehrjährigen Ausbildung im Betrieb dennoch nicht übernommen oder kommen nur in befristete Arbeitsverträge ohne sichere Zukunftsperspektive. Das ist nicht gerecht. Wer eine Ausbildung macht, sollte die Sicherheit haben, anschließend gute Arbeit zu finden. Dafür braucht es eine Übernahmegarantie für alle Azubis nach der Ausbildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Entspannt von A nach B!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verkehrspolitik betrifft jede*n, umso fataler, wenn sie scheitert. Wie genau das passiert, hat die Landesregierung eindrucksvoll gezeigt. Ob marode Brücken, zurückgebaute Bahnschienen, im Nichts endende Fahrradwege oder der versäumte Umstieg auf den ÖPNV - wie man es nicht macht, haben wir in den letzten fünf Jahren erleben dürfen. Im ländlichen Raum sind viele auf ein eigenes Auto angewiesen, gleichzeitig ist es für viele auch viel zu teuer. Aber Bus und Bahnen sind genauso unbezahlbar für viele. Radfahren oder zu Fuß gehen ist gefährlich und macht ohne die nötigen gut ausgebauten Rad- und Fußwege wenig Spaß.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist klar, dass Mobilität zur Grundversorgung gehört. Kurzfristig muss also das Azubi-Ticket dem Studi-Ticket angeglichen werden, aber auch das Studi-Ticket muss endlich wieder bezahlbar werden, denn momentan sind die Preise oft viel zu hoch. Dass Bus und Bahn langfristig kostenlos für alle sein müssen ist unser erklärtes Ziel, sofort muss das für unter 18-jährige, Schüler*innen &amp; Empfänger*innen von Sozialleistungen gelten. Die kostenlose ganztägige Fahrradmitnahme muss Norm werden. Anders geht die Verkehrswende gerade auf dem Land nicht. Ebenso braucht es flächendeckenden barrierearmen Zugang zu Bus und Bahn. Das bedeutet auch, dass die neue Landesregierung Einfluss nehmen muss auf die großen Projekte beim Autobahnausbau und beim Ausbau der Landstraßen, denn die Milliarden müssen dringend in den ÖPNV Ausbau gesteckt werden, anstatt an klimaschädlichen und extrem teuren Projekten festzuhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei gilt: Mit der Verkehrswende bekämpfen wir nicht nur die Klimakrise, eine Mobilitätspolitik muss sich von uns auch daran messen lassen, ob sie echte soziale Gerechtigkeit mit sich bringt. Wenn wir also endlich wegkommen von dem Fokus auf das Auto, ergeben sich für uns entspannte, kostenfreie und klimaneutrale Wege von A nach B.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für gute Orte überall!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mieten sind zu hoch, die kleinen Läden schließen und Vonovia und co. fahren immer höhere Gewinne ein. Unsere Umgebung ist oftmals trist, auf der Suche nach dem nächsten Schwimmbad oder Jugendzentrum scheitern wir oft. In vielen Städten formieren sich Mieter*innenbündnisse, die dafür kämpfen, das Wohnen dem Markt zu entziehen und in das Gemeineigentum zu überführen. Gerade die Berliner Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ hat gezeigt, was möglich ist, wenn sich viele Menschen organisieren und gemeinsam für ihr Recht einstehen. Also muss als letztes Mittel auch die Vergesellschaftung auf den Tisch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber die Mieten müssen auch schnell runter, eine scharfe und flächendeckende Mietpreisbremse ist das erste Mittel. Guter und bezahlbarer Wohnraum gehört zur Grundversorgung, ob auf dem Land oder in der Stadt! Gute Orte bedeutet aber mehr als nur bezahlbarer Wohnraum. Zugang zu barrierearmem Wohnraum, fußläufige Geschäfte und Freizeitangebote, bei denen für jede*n was dabei ist, gehört für uns genauso dazu. Dafür braucht es insbesondere mehr Geld für die Kommunen, die insbesondere in NRW teilweise stark überschuldet sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Linke Mehrheiten jetzt!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir meinen es ernst mit der sozialen Gerechtigkeit und mit dem Klimaschutz. Wir meinen es ernst mit der guten Bildung für alle und den guten Orten für alle. Vor allem aber wollen wir, dass Menschen die Veränderung in ihrer Lebensrealität spüren. Was sich CDU und FDP in den letzten fünf Jahren geleistet haben (bzw. was sie nicht geleistet haben) ist kaum zu glauben. Verkehrswende verschlafen, Investitionen aufgeschoben, Mietpreise in die Höhe schießen lassen und ein repressives Versammlungsgesetz sind nur einige Beispiel für beispielloses Versagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Abwahl von Schwarz-Gelb ist also unser erklärtes Ziel. Denn wir haben viel vor! Nicht alles davon wird sich umsetzen lassen, auch nicht dann, wenn die GRÜNEN an einer Koalition beteiligt sind. Doch wir teilen grundlegende Positionen und den Willen für eine bessere Welt zu streiten mit der Partei. Ob bei dem Kampf für eine offene und vielfältige Gesellschaft oder bei dem Bekenntnis zum echten Klimaschutz, die Richtung stimmt, auch wenn wir uns oft noch mehr wünschen. <strong>Deswegen sprechen wir uns für eine Wahl von Bündnis90/Die GRÜNEN NRW aus!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber Regieren ist kein Selbstzweck, wir haben keinen Machtanspruch des Machtanspruchs wegen, sondern, weil wir etwas verändern wollen. Koalitionen sind nur dann sinnvoll, wenn sie die Lebensrealitäten der Menschen ernsthaft verbessern wollen. Die CDU hat bewiesen, dass mit ihr nicht zu arbeiten ist, sie erweist sich als Bremserin in allen Politikfeldern. Mit der Werteunion rechtsaußen, einem ungeklärten Verhältnis zum politischen rechten Rand und unfähigem Personal ist die CDU keine Partnerin für uns. Eine Koalition mit der CDU lehnen wir klar ab!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neoliberale Ideen und das Mantra, dass der Markt es schon regeln wird, haben uns in NRW an Beispielen wie explodierenden Mietpreisen oder der massive Verkauf von Grund und Boden der Kommunen in private Hände, gezeigt, dass auch die FDP als Partnerin alles andere als wünschenswert ist. Auch in der jetzigen Ampel-Regierung zeigt die FDP sich als kompromisslos und insbesondere im Bereich der Pandemie als Gefährdung. Was sie als Fortschritt für alle deklariert entpuppt sich nicht selten als Klientelpolitik für die oberen 2-3 Prozent. Damit ist die Partei von unseren Ideen für ein gerechtes NRW oft weit entfernt - das lässt sich nicht schönreden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Linke Parteien gibt es in NRW nicht wie Sand am Meer, wir teilen viele Positionen mit der SPD, aber können uns auf sie als Partnerin nicht verlassen, das sehen wir auch auf der Bundesebene. Die Grundwerte die wir teilen und die Positionen insbesondere im sozialpolitischen und gesellschaftspolitischen Bereich kommen linken Positionen am nächsten. Andere linke Mehrheiten sind kaum vorstellbar in NRW, insbesondere deswegen sind wir auf die SPD angewiesen, denn große linke Projekte wie eine wirksame Mietenpolitik oder eine Entlastung der Kommunen sind mit anderen Parteien schlicht nicht umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wahlkampf bedeutet für uns aber nicht nur Mehrheiten in den Parlamenten zu erringen, für eine wirksame linke Politik braucht es die Zivilgesellschaft. Unsere Aufgabe wird es sein Brückenbauerin zu sein zwischen Initiativen, Bewegungen und Organisationen und den Parlamenten. Große gesellschaftliche Projekte wurden oftmals von Bewegungen erkämpft, Arbeitskämpfe in den Unternehmen geführt und nicht in den Parlamenten. Unsere Partner*innen wie die Gewerkschaften, die Klimabewegung, Studierendenorganisationen oder Migrant*innenselbstorganisationen zählen auf uns! Gemeinsam mit ihnen streiten wir für ein linkes NRW, im Parlament, in den Betrieben und auf der Straße!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Politik im Interesse der Vielen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Angesichts der drängenden Probleme unserer Zeit und der massiven Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft, reicht es nicht aus, kleine Schritte zu machen und sich auf der Verwaltung des Status Quo auszuruhen. Die drängenden Fragen unserer Zeit müssen endlich entschlossen angegangen werden. Dafür brauchen wir eine Landesregierung, die den sozialen Krisen wirksam entgegentritt, sich der Bekämpfung der Klimakrise annimmt und in unsere Zukunft investiert. Wir stehen für eine Politik ein, die sich an den Bedürfnissen der Vielen und nicht an den Profiten der Wenigen orientiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür braucht es spürbare und reale Verbesserung in den Lebensrealitäten der Menschen in Nordrhein-Westfalen. An diesem Auftrag wird sich eine kommende Landesregierung und auch GRÜNES Regierungshandeln messen müssen. Statt Regieren als Selbstzweck zu verstehen oder schlicht das kleinere Übel darzustellen, erwarten wir von der nächsten Landesregierung, dass sie nicht nur an Stellschrauben dreht, sondern umfassende Projekte und Reformen im Sinne der Vielen umsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für diesen grundlegenden Politikwechsel kämpfen wir in den kommenden Wochen mit unserer Kampagne auf den Straßen und Plätzen Nordrhein-Westfalens. Nach der Wahl im Mai werden wir den Wahlausgang mit verschiedensten Formaten und Angeboten breit im Verband debattieren und uns daraufhin entscheiden, wie wir zu möglichen Sondierungs- und Koalitionsergebnissen stehen. Als GRÜNE JUGEND NRW werden wir uns auf der Straße, in Bündnissen, im Landtag und der Partei für einen echten Politikwechsel stark machen. Weiter-So ist keine Option. Wir erteilen der neoliberalen Politik der letzten Jahre eine klare Absage und erkämpfen ein NRW für alle!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Und jetzt? Los geht‘s!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Bundestagswahlkampf haben wir als GRÜNE JUGEND gezeigt, dass wir Zukunft erkämpfen können. Darauf bauen wir auf: Mit unserer „NRW? Lass mal ändern“ Kampagne machen wir uns bereit mit hunderten Mitgliedern auf die Straße zu gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Ortsgruppen bilden den Schwerpunkt unserer Kampagne, mit dezentralen Aktionen zu unseren Kampagnenschwerpunkten bringen wir unsere Positionen unter die Leute. Damit wollen wir Menschen, die erst seit neustem Teil des Verbands sind, die Möglichkeit geben sich aktiv politisch zu engagieren. Und wir begeistern viele junge Menschen, die in der GRÜNEN JUGEND ihr politisches Zuhause finden können. Gemeinsam mit den Ortsgruppenheld*innen und den Vorständen vor Ort sorgen wir dafür, dass die Kampagne überall ankommt und passen sie an die lokalen Begebenheiten an - damit schaffen wir eine dezentrale aber einheitliche Kampagne!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Bus kommen wir zu euch, mit neuen Aktionen kommen wir vor Ort ins Gespräch und begeistern junge Menschen für Politik, denn was politisch in NRW passiert, geht jede*n etwas an. Gemeinsam mit unseren GJ-Kandidat*innen vor Ort veranstalten wir große Highlight-Aktionen, bei denen wir unsere Kampagnenschwerpunkte in den Vordergrund rücken. Wir haben nicht weniger vor, als die größte GRÜNE JUGEND NRW Kampagne, die das Bundesland gesehen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei kommt es bei der Kampagne zur Landtagswahl auf uns alle an! Diesen Mai ist es an uns zu zeigen, dass wir NRW auf links drehen wollen und dafür mutige Ideen und Lösungen aufzeigen! Gemeinsam starten wir jetzt in den Wahlkampf!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>NRW? Lass mal ändern!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 12:22:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V5-034: Lass mal GJ NRW inklusiver machen</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Lass-mal-GJ-NRW-inklusiver-machen-46064/4071</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, Elena Balke, René Adiyaman, Louisa Albrecht, Henry Soltau</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Lass-mal-GJ-NRW-inklusiver-machen-46064/4071</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 34 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Zur Umsetzung dieser Maßnahmen kann der Landesvorstand einen Unterstützer*innen-Pool bilden. Dieser kann z.B. Bildbeschreibungen erstellen, Texte in einfacher Sprache formulieren und Untertitel verfassen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Begründung aus dem Antrag findet auch hier Anwendung.</p>
<p>Als ergänzende Begründung dazu: Unser Verband lebt von unseren Mitgliedern. Von unserer ehrenamtlichen Arbeit und Arbeitsteilung. Arbeit muss aber nicht auf wenige geladen werden - zur Entlastung können wir sie auch auf viele Schultern verteilen. Um dies hervorzuheben, schlagen wir einen Unterstützer*innen-Pool vor. Dort können sich Landesvorstand und Social Media Team z.B. melden und fragen wer eine Bildbeschreibung verfassen kann. Wir haben so viele motivierte Menschen, die da gerne helfen und auch aktiv zu mehr Barrierefreiheit beitragen können.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 11:34:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V4-023: Mehr Barrierefreiheit</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Mehr-Barrierefreiheit-33323/4070</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, Elena Balke, René Adiyaman, Louisa Albrecht, Henry Soltau</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Mehr-Barrierefreiheit-33323/4070</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 22 bis 23 löschen:</h4><div><ul><li value="1">5 Minuten) einlegen. Darauf ist bei Präsenz, hybrid und online Veranstaltungen zu achten.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 48 bis 49 löschen:</h4><div><ul><li value="1">» Alles andere ist für Personen, die Screenreader*innen nutzen, nicht zugänglich.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></li></ul></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 65:</h4><div><h3>Folgende Maßnahmen sind mit höheren Kosten verbunden:<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del></h3><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Aufgrund des Planungsaufwandes und möglicher höherer Kosten sind diese Maßnahmen mit einer Übergangsfrist versehen. Diese beträgt zunächst 1 Jahr. Sie kann auf Antrag von der Mitgliederversammlung um 1 Jahr verlängert werden. Die Begründung enthält eine Aufstellung des Umsetzungs- und Planungsstandes. Dazu auch die weitere Planung. Menschen mit Behinderung, chronischen und oder psychischen Erkrankungen wird die Möglichkeit einer Stellungnahme eingeräumt.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Begründung aus dem Antrag findet auch hier Anwendung.</p>
<p>Als weiterführende Begründung dazu: Nun haben wir ein paar Punkte genannt, die vermutlich kostenintensiver sind als die anderen. Das mag abschrecken, aber wir reden hier von Menschenrechten.</p>
<p>Dazu ist anzumerken, dass nicht alle Punkte, die Mitgliederversammlungen betreffend höhere Kosten verursachen. An der Stelle wurden die Punkte der Übersichtlichkeit halber zusammen aufgeführt. Denn Rückzugsmöglichkeiten und ausführliche Beschreibungen zum Programm kosten nichts oder sind zumindest günstig. Ebenso eine schnellere Essensausgabe und die Einbeziehung in die Planung.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit den Bezirks-, Kreis- und Ortsverbänden und den Grünen NRW sind wir uns sicher schaffen wir auch das. Wenn wir Absprachen z.B. über das Ausleihen von Equipment treffen, sollten wir mit hybriden Veranstaltungen der Grünen mithalten können. Und die Dolmetschung betreffend könnten immer wieder Abfragen an die Mitglieder gehen ob es Menschen gibt, die das übernehmen könnten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 11:21:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V5-043: Lass mal GJ NRW inklusiver machen</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Lass-mal-GJ-NRW-inklusiver-machen-46064/4068</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, Elena Balke, René Adiyaman, Louisa Albrecht, Henry Soltau</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Lass-mal-GJ-NRW-inklusiver-machen-46064/4068</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 42 bis 44 löschen:</h4><div><ul><li value="1">Die Workshops werden stets von Behinderten, chronisch / psychisch kranken und oder neurodivergenten Expert*innen gemacht.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Diese werden angemessen für ihre Arbeit bezahlt.</del></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Eine Bezahlung müsste eigentlich gegeben werden. Wir sollten nicht mehr kostenlose Bildungsarbeit erfordern.</p>
<p>Die Entscheidung fällt uns nicht leicht, aber wir setzen hier eine andere Priorität:<br>
Wir brauchen als Verband die Workshops zum Thema Ableismus sehr dringend. Es gibt auch in unseren Reihen (/rw) Expert*innen in diesem Bereich.<br>
Wir streichen die Bezahlung hier heraus. Wir werden genau diese Expert*innen also einmal mehr auffordern, ihre Expertise kostenfrei zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Sobald es die Finanz-Lage zulässt, fordern wir definitiv eine Bezahlung - und zwar eine angemessene.</p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 23:55:31 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SG3: Bewerbung für das Landesschiedsgericht (quotiert) </title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/bewerbung-fur-das-landesschiedsgericht-2980</link>
                        <author>Charlotte Klosterberg</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/bewerbung-fur-das-landesschiedsgericht-2980</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbung</h2><h2>Beschreibung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hallo ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bin Charlotte und die Grüne Jugend ist für mich ein Ort, an dem ich mich super wohl fühle! Deshalb wünsche ich mir, dass sie das auch für alle anderen Mitglieder ist. Im Schiedsgericht würde ich gerne daran mitarbeiten, Konflikte innerhalb des Verbands möglichst zu vermeiden und – falls sie doch auftreten – fair zu lösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich glaube, dass die Kombination aus meinem Studium in Politik und Recht und meiner Arbeit in der AWG in meiner Ortsgruppe in Münster für diese Aufgabe sehr nützlich ist. Ich habe Lust, mich intensiv mit Satzungen auseinanderzusetzen, aber noch wichtiger ist mir eine offene und unvoreingenommene Kommunikation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Angesichts der anstehenden Landtagswahlen, durch die unser Verband hoffentlich noch weiterwächst, ist eine gute Zusammenarbeit wichtiger denn je. Die AWG Arbeit in Münster macht mir schon sehr viel Spaß und ich hätte Lust, auch auf Landesebene die Strukturen der Grünen Jugend zu stärken!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe Bock auf ein cooles grünes Jahr mit euch und würde mich über eure Unterstützung freuen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Charlotte</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/lmv-1-2022/bewerbung-fur-das-landesschiedsgericht-2980/viewimage?sectionId=1631" alt="Foto">]]></description>
                        <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 16:43:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3-001: Awareness</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4067</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 31.03.2022)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2327/amendment/4067</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 55:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><span class="underline">Hinweis</span>: Wir verwenden in dem Antrag &quot;(/rw)&quot;, um Redewendungen zu kennzeichnen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><span class="underline">Die GRÜNE JUGEND NRW ist ein Ort, an dem wir gemeinsam Politik machen. In einem Jugendverband wie unserem gibt es auch Streit, Probleme und auch hier erleben Menschen Diskriminierung. Schlicht weil wir auch hier keine perfekte Utopie leben können und Teil dieser Gesellschaft sind. Aber wir sind alle dafür verantwortlich, dass sich jeder Mensch in der GJ NRW wohlfühlt und eine gute Zeit hat. </span><br><br><span class="underline">Auf unseren jetzigen Landesmitgliederversammlungen haben wir dafür Awareness-Personen, die ansprechbar bei akuten Problemen sind und mit einem Tee, einem ruhigen Raum und einem ersten Gespräch versuchen zu helfen. Sie leiten weiter an Ombudspersonen, an die Notfallseelsorge oder wenn nötig an das Landesschiedsgericht. </span><span class="underline">Awareness-Personen sind deswegen sehr wichtig für unseren Verband. Aber vieles können und sollen Awareness-Personen nicht leisten. Awareness-Personen sind keine ausgebildeten Seelsorger*innen oder Psycholog*innen und sind deshalb von triggernden und überfordernden Erfahrungen soweit es möglich ist zu schützen. </span><br><br><span class="underline">Deswegen führen wir in der GRÜNEN JUGEND NRW einen Awarenesspool ein. Dieser Pool besteht aus genügend Menschen, die ehrenamtlich große Veranstaltungen des Landesverbandes begleiten. Die Menschen aus dem Awarenesspool sind nicht verpflichtet auf den Veranstaltungen als Awareness-Personen aufzutreten, sondern werden angefragt und können zu- oder absagen. Das ist insbesondere wichtig, um auf die mentale Gesundheit der Awareness-Personen zu achten. </span><br><br><span class="underline">Damit die Menschen, die Awareness-Aufgaben in der GJ NRW übernehmen, wissen, worauf sie als Awareness-Personen achten müssen, wie sie Teilnehmer*innen bei Veranstaltungen helfen können, aber auch wo ihre Grenzen sind, bekommen alle Menschen im Awareness-Pool speziell an ihre Aufgaben angepasste Schulungen. </span><span class="underline">Mindestens die Hälfte der Awareness-Personen im Pool und auf den Veranstaltungen besteht aus FINTA* (Frauen, inter, nichtbinäre, trans, agender* Personen). </span></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Grüne Jugend NRW ergreift folgende allgemeine Maßnahmen gegen Diskriminierung und für mehr Awareness:</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>1) Einrichten einer dauerhaften Awareness-Gruppe,</strong></p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">also einer Gruppe, die auch außerhalb von Landesmitgliederversammlungen ansprechbar ist und Veranstaltungen mit begleitet.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">In Anbetracht der großen Anzahl von Veranstaltungen soll dieses Awareness-Team aus<strong> mindestens 6 Personen</strong> bestehen.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Das Team ist <strong>mindestquotiert </strong>zu besetzen. Es muss also mindestens zur Hälfte aus FINTA* Personen bestehen.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Diese werden einmal im Jahr auf einer Landesmitgliederversammlung <strong>gewählt</strong>.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Das Awareness-Team organisiert mit Unterstützung des Landesvorstandes Workshops zur eigenen <strong>Weiterbildung</strong>. Hierbei liegt ein Fokus auf (Anti-)Diskriminierung und in besonderer Weise auf weniger bekannten Diskriminierungsformen wie Klassismus oder Ableismus.</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Der bestehende <strong>Awareness-Paragraf</strong>, der zu Beginn von Veranstaltungen (z.B. bei einer Landesmitgliederversammlung) vorgelesen wird, ist um Ableismus und Klassismus zu ergänzen. Das neu gegründete Awareness-Team diskutiert dann, ob darüber hinaus weitere Formen von Diskriminierung mit aufgenommen werden sollten.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zu klären ist noch die folgende Frage:</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Kann den Personen des Awareness-Teams eine <strong>Aufwandsentschädigung </strong>gezahlt werden?</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Wie ist damit umzugehen, wenn das Awareness-Team überfordert ist?</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">An welche professionellen Stellen können Menschen weitergeleitet werden?</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>2) </strong><strong>Einrichten einer </strong><strong>Anlaufstelle bei erlebter Diskriminierung</strong></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">» Aufgaben solch einer Anlaufstelle sind:</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Betroffenen zuhören und gemeinsam überlegen, welche Schritte gewünscht sind</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">bei Bedarf an professionelle Stellen weiterleiten</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">die einzelnen Vorfälle dokumentieren und eine Statistik führen</li></ul><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">die Statistik öffentlich zugänglich machen und auf Landesmitgliederversammlungen als Tagesordnungs-Punkt behandeln</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">» Diese Anlaufstelle besteht aus den gleichen Personen wie die Awareness-Gruppe.</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Nach einem Jahr soll ausgewertet werden, ob beide Stellen besser getrennt werden sollten oder weiterhin aus den gleichen Personen bestehen können.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zu klären ist</p><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Wie kann <strong>Anonymität </strong>zugesichert werden, gerade, wenn es darum geht, Vorfälle zu melden? Hier soll sich der Landesvorstand und eine einzurichtende Gruppe mit dem Modell des Anonymen Kummerkastens der Grünen Jugend Brandenburg beschäftigen.</li></ul><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Anlaufstelle bei erlebter Diskriminierung kann z.B. bei rassistischen Vorfällen, LGBTQIANP+ feindlichkeit, Sexismus, Ableismus, Klassismus, Gewalt und weiteren Erlebnissen kontaktiert werden.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Mitglieder können sich auch dann an die Anlaufstelle wenden,wenn ein Ereignis bereits einige Zeit zurück liegt. Oder wenn eine Person unsicher ist, ob sie gerade Diskriminierung erlebt hat.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der Landesvorstand wertet Erfahrungen der bei bisherigen Landesmitgliederversammlungen aktiven Awareness-Personen aus. Dabei wird auch mit den Mitgliedern der Vernetzungsgruppen (Behinderung und BI_PoC), des AK (= Arbeitskreis) Shalom und des AK Queer zusammengearbeit.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Hierfür soll ein Treffen stattfinden, bei dem die offenen Fragen zu klären sind.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Wahl des ersten dauerhaften Awareness-Teams findet bei der Herbst-Landesmitgliederversammlung 2022 statt.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><span class="underline">Erklärungen</span> der Begriffe findet ihr unten in der Begründung.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><strong>Ursprüngliche Begründung der Antragsteller*innen </strong>(Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, Janis Bonn, René Adiyaman, Elena Balke, Henry Soltau, Louisa Albrecht, Jonas Ulbrich):</p>
<p>Was meinen wir mit <strong>Awareness</strong>? Unser Wortschatz und wie wir ihn verwendenenthält z.B. ableistische Formulierungen. Den meisten von uns fällt das gar nicht auf.</p>
<p>Wir werden alle ableistisch sozialisiert. Wir haben also alle ableistische Denkmuster und Verhaltensweisen verinnerlicht. Das fällt uns oft aber erst auf, wenn wir mit der Nase drauf gestoßen werden (/rw). Ähnlich ist es mit anderen Diskriminierungsformen.</p>
<p>Deswegen brauchen wir Weiterbildung und Sensibilisierung.</p>
<p>Personen sollen in Veranstaltungen (wie Workshops) direkt und ohne Hürden um Hilfe bitten können. Wir brauchen aber auch abseits der Landesmitgliederversammlungen die Awareness-Gruppe.</p>
<p>Kontaktmöglichkeiten können Betroffenen helfen.</p>
<p>Wenn wir Ableismus erkennen und benennen können , sind wir in der Lage dagegen vorzugehen und unseren Landesverband nach vorne zu bringen. Dann gewinnen wir motivierte Mitkämpfer*innen für mehr Gerechtigkeit, die momentan durch Barrieren und Diskriminierung ausgebremst werden.</p>
<p>Wie eine dauerhafte Awareness-Gruppe funktionieren kann, zeigt uns Brandenburg. Dort wird die Awareness-Gruppe in der Satzung festgeschrieben. So gibt es z.B. einen anonymen Kummerkasten auf der Homepage. Das Awareness-Team hat eine eigene E-Mail-Adresse.</p>
<p>Bei der letzten Landesmitgliederversammlung stand das Thema <strong>Antirassismus </strong>im Mittelpunkt. In verschiedenen Workshops wurde aufgeklärt und sensibilisiert. Mit Anträgen haben wir Forderungen aufgestellt, um Rassismus wirksam und standhaft entgegen zu stehen.</p>
<p>Aber was ist mit erlebtem Rassismus <span class="underline">innerhalb </span>unseres Verbandes? Wir bezeichnen uns oft und gerne als offen und links. Wir fordern entschiedenes Vorgehen gegen Diskriminierung und Rassismus bei den Grünen, in NRW und im ganzen Bundesland. Aber in unseren eigenen Reihen geben wir Betroffenen bisher zu wenig Unterstützung. Wir wissen nicht einmal, ob, in welchem Maße und wo Diskriminierung auftritt. Das ist ein Manko (/rw).</p>
<p>Wir verurteilen Seehofers Aussage, es gebe keinen Rassismus in der Polizei - gleichzeitig führen wir selber keine Statistik. Wir müssen Diskriminierung endlich festhalten. Wir müssen die <strong>Statistik </strong>auswerten. Wir müssen Betroffenen zuhören, anonyme Meldungen ermöglichen, sie ernst nehmen und unterstützen. Das ist grüne Politik. Das ist Grüne Jugend.</p>
<h2><strong>Erklärungen</strong>:</h2><p><strong>FINTA*</strong> steht für Frauen, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen. Das Sternchen steht für weitere Menschen, die aufgrund ihres Geschlechtes Diskriminierung erfahren.</p>
<p><strong>Ableismus </strong>bezeichnet die Diskriminierung Behinderter, chronisch / psychisch kranker und oder neurodivergenter Menschen.</p>
<p>&quot;<strong>Neurodivergent</strong>&quot; wird unterschiedlich definiert.<br>
Unter alle Definitionen fallen Autist*innen, Menschen mit ADHS, Dyslexie (Lese-Rechtschreib-Störung). Bei manchen fallen auch Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen oder hochbegabte &amp; hochsensible Menschen. Neurodivergent sagt aus, dass das Denken und Fühlen von der gesellschaftlich als &quot;Norm&quot; angesehenen Weise abweichen.</p>
<p><strong>Klassismus </strong>bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft. Davon betroffen sind z.B. arme, nicht arbeitende und von staatlichen Leistungen lebende Personen.</p>
<p><strong>LGBTQIANP+</strong> ist eine inklusive Schreibweise, um möglichst viele Gruppen der queeren Community sichtbar zu machen. Wofür steht LGBTQIANP+?</p>
<ul>
<li>L = lesbisch</li>
</ul>
<ul>
<li>G = gay. &quot;Gay&quot; steht im Englischen für homo*. In diesem Fall für schwul. In deutsch-sprachigen Kontexten wird oft ein S für schwul verwendet. Es heißt dann: LSBTQIANP+. Gemeint ist die gleiche Gruppe.</li>
</ul>
<ul>
<li>B = bi*</li>
</ul>
<ul>
<li>T = trans*, Two-Spirit</li>
</ul>
<ul>
<li>Q = queer, questioning</li>
</ul>
<ul>
<li>I = inter*</li>
</ul>
<ul>
<li>A = asexuelles &amp; aromantisches Spektrum, agender</li>
</ul>
<ul>
<li>N = nicht-binär</li>
</ul>
<ul>
<li>P = pan*, poly*</li>
</ul>
<p>Ihr merkt also: Ein Buchstabe kann für mehr als eine Gruppe stehen. Das &quot;*&quot; ist ein Platzhalter für mögliche Endungen. Bei &quot;bi*&quot; kann das z.B. biromantisch, bisexuell oder auch bigender sein. Bei &quot;trans*&quot; z.B. transgeschlechtlich oder transgender. Das hängt von der Selbstbezeichung der jeweiligen Person ab. Damit auch sprachlich alle gemeint sind, ist es wichtig mit einem &quot;*&quot; auch alle abzubilden.</p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 14:44:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DLFR1: Magdalena Schulz (ordentlich) </title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/magdalena-schulz-ordentlich-52534</link>
                        <author>Magdalena Schulz</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/magdalena-schulz-ordentlich-52534</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbung</h2><h2>Beschreibung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hey ihr,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich möchte mich hiermit als ordentlich Delegierte für den Landesfinanzrat (LFR) von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW bewerben. Beim LFR wird der Haushalt des Landesverbandes diskutiert und eine Budgetkontrolle durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist wichtig, dass wir dort als GRÜNE JUGEND einen Platz am Tisch haben – denn solide Politik gibt es nicht ohne solide Finanzen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schon im letzten Jahr durfte ich Isa, unsere ehemalige Schatzmeisterin, im LFR vertreten, und ich freu mich sehr, wenn ihr mir wieder dafür euer Vertrauen schenkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Magda</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/lmv-1-2022/magdalena-schulz-ordentlich-52534/viewimage?sectionId=1660" alt="Foto">]]></description>
                        <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 14:36:54 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DLFR2: Jan Tecklenburg (Ersatz)</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Jan-Tecklenburg-Ersatz-19471</link>
                        <author>Jan Tecklenburg</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/Jan-Tecklenburg-Ersatz-19471</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbung</h2><h2>Beschreibung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewerbe mich hiermit als Ersatzdelegierter für den Landesfinanzrat (LFR) von BÜNDIS 90/DIE GRÜNEN NRW. Der LFR diskutiert den Haushalt des Landesverbandes und führt die Budgetkontrolle. Auf dieser Eben können wir über unsere*n Delegierte*n direkt Einfluss nehmen. Als unser Schatzmeister würde ich die GRÜNE JUGEND NRW gerne in diesem Gremium vertreten.</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/lmv-1-2022/Jan-Tecklenburg-Ersatz-19471/viewimage?sectionId=1660" alt="Foto">]]></description>
                        <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 10:09:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2-077-2: Profite pflegen keine Menschen! </title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2316/amendment/4066</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, René Adiyaman, Louisa Albrecht</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2316/amendment/4066</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 77 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Aufnahme von Diskriminierung und Diskriminierungs-Formen wie Klassismus, Ableismus, Rassismus, Ageismus, LGBTQIANP+feindlichkeit oder Sexismus in die Lehrpläne von Berufen im Gesundheits-Bereich</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Im Gesundheits-Bereich begegnet uns Diskriminierung bisweilen und je nach Ort häufiger als in anderen Bereichen. Das mag in einigen Fällen an den betreffenden Personen liegen. Würden Formen der Diskriminierung allerdings bereits in Ausbildung und Studium gelehrt würde viel früher ein Bewusstsein geschaffen. Dadurch ist das Potential einer diskriminierungsfreieren Gesundheitsversorgung wesentlich höher.</p>
<p>An dieser Stelle sei das Beispiel der weiblich gelesenen Person, deren Beschwerden von zumeist cis männlichen Personen nicht ernst (genug) genommen werden bemüht. Oder auch das Deadnamen und Ignorieren der Pronomen einer Person durch Ärzt*innen. Was vermutlich auch daran liegt, dass diese sich damit bisher nicht auseinandergesetzt haben und die Tragweite des Handelns unterschätzen.</p>
<p><span class="underline">Erklärungen:</span></p>
<p><strong>LGBTQIANP+feindlichkeit</strong> steht für die Diskriminierung aufgrund von Genderidentität, romantischer und oder sexueller Orientierung. LGBTQIANP+ steht für lesbisch, schwul, bi*, trans*, Two-Spirit, queer, questioning, inter*, a*spec (aromantisches &amp; asexuelles Spektrum), agender, nicht-binär, poly*, pan* und alle weiteren.</p>
<p><strong>Ableismus </strong>steht für die Diskriminierung Behinderter Menschen</p>
<p><strong>Ageismus </strong>steht für Altersdiskiminierung</p>
<p><strong>Klassismus </strong>steht für Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und oder Position</p>
<p><strong>Deadname </strong>= Name, mit dem sich Menschen nicht identifizieren und den diese abgelegt haben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 23:22:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2-077: Profite pflegen keine Menschen! </title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2316/amendment/4065</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, René Adiyaman, Louisa Albrecht</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2316/amendment/4065</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 77 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Förderung der Mitbestimmung und Selbstbestimmung von Patient*innen</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>In diesem Antrag liegt der Fokus auf Pflegekräften. Das ist richtig und wichtig.</p>
<p>Dennoch hat dieser Antrag auch den Anspruch, auf die Seite der Patient*innen zu schauen.</p>
<p>Ohne Zweifel profitieren diese von Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Pflege. Und doch - nicht alle Probleme der Patient*innen würden sich in Luft auflösen (/rw).</p>
<p>Patient*innen erleben auch Übergriffigkeiten, Fremdbestimmung und Gewalt, die nicht mit dem Pflegenotstand zusammen hängt. Das muss so anerkannt werden.</p>
<p>Der Bereich der Patient*innen-Vertretungen muss neu strukturiert und ausgebaut werden. Patient*innen-Fürsprecher*innen sind nur eine Möglichkeit.</p>
<p></p>
<p>&quot;(/rw)&quot; markiert Redewendungen. Dies ermöglicht das Lesen für viele neurodivergente Menschen. Darunter fallen u.a. Autist*innen oder Menschen mit ADHS</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 23:18:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1-064: Krieg kennt keine Gewinner*innen: Unsere Antwort heißt Solidarität!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2315/amendment/4064</link>
                        <author>Lena Cornelissen, Koi Katha Blaeser, René Adiyaman, Louisa Albrecht</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/lmv-1-2022/motion/2315/amendment/4064</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1582_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 63 bis 65 einfügen:</h4><div><p>queere Menschen, die sowohl in der Ukraine, als auch in Russland unter dem Krieg und der Situation besonders leiden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Behinderte Menschen haben es schwerer auf und nach der Flucht - z.B. weil Unterkünfte nicht barrierefrei sind. Es braucht inklusive Fluchtwege und gleichberechtigte Bedingungen nach Ankunft der Geflüchteten in Deutschland.</ins> Zuletzt darf die Unterbringung der neuen Geflüchteten auch keinesfalls zur schlechteren Behandlung von denen führen, die </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wir begrüßen es ausdrücklich, dass marginalisierte Gruppen in den Blick genommen werden (/rw). An dieser Stelle braucht es auch die Sichtbarkeit Behinderter Menschen und ihrer Herausforderungen.</p>
<p>&quot;(/rw)&quot; markiert Redewendungen. Dies ermöglicht das Lesen für viele neurodivergente Menschen. Darunter fallen u.a. Autist*innen oder Menschen mit ADHS</p>
<p></p>
<p>Wir würden es auch bei diesem Antrag begrüßen, wenn eine schriftliche Begründung geliefert würde. Auch das ist ein Schritt Richtung Barrierefreiheit - auch wenn das vielen Menschen nicht bewusst ist.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Mar 2022 23:09:56 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>