<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Landesmitgliederversammlung Frühjahr 2024: Alles</title>
            <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/feedall</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/img/logo.png</url>
                <title>Landesmitgliederversammlung Frühjahr 2024: Alles</title>
                <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/feedall</link>
            </image><item>
                        <title>V4: Abgestellt statt eingestellt</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2988</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 07.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2988</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deutschland arbeiten rund 270.000 Menschen in über 700 Werkstätten für Menschen mit Behinderung, ein Großteil davon in NRW. Die Werkstätten sollen Menschen Fähigkeiten vermitteln, um am Allgemeinen Arbeitsmarkt teilnehmen zu können. Die Weitervermittlung in den Allgemeinen Arbeitsmarkt liegt jedoch bei unter einem Prozent. Inklusion sieht anders aus!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Widerspruch im System beenden!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies liegt unter anderem an der Vorgabe zur Wirtschaftlichkeit der Werkstätten und an der sogenannten Ausgleichsabgabe, mit der sich große Unternehmen für wenig Geld von der Pflicht „freikaufen”, Menschen mit Behinderung einzustellen, anstatt strukturelle Änderungen für mehr Inklusion vorzunehmen. Zusätzlich profitieren Unternehmen von der Produktion der Werkstätten durch geringere Kosten und die Möglichkeit, 50% der Ausgleichszahlungen abzurechnen. Diese Strukturen sind mit dem gesetzlichen Inklusionsauftrag der Werkstätten nicht vereinbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir, dass…</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Werkstätten Menschen mit Behinderung dabei wirklich unterstützen, im Allgemeinen Arbeitsmarkt tätig zu sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrieren im Allgemeinen Arbeitsmarkt abgebaut werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ausgleichsabgabe abgeschafft wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Dumpinglohn made in Germany</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Beschäftigten ein Werkstattentgelt von 1,46 Euro pro Stunde erhalten, machten die Werkstätten 2022 einen Umsatz von ca. 8 Milliarden Euro. Durch die Ausbeutung von Menschen mit Behinderung können große Unternehmen mit hoher Qualität und dem Siegel „Made in Germany” werben. Und bei Menschen mit Behinderung, die auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt wurden, werden Zuverdienste und das Weihnachtsgeld mit ihrer Grundsicherung verrechnet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir…</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine faire Bezahlung der Beschäftigten, mindestens auf Mindestlohn-Niveau.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erhöhung des Freibetrags auf die Grundsicherung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Streik ist ein Grundrecht!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beschäftigte in Werkstätten können keine Gewerkschaften gründen oder ihnen beitreten. Anstelle von Betriebsräten gibt es Werkstatträte mit beschränkten Kompetenzen. Außerdem besitzen die Beschäftigten kein Streikrecht, sodass es ihnen nicht möglich ist, aus Protest gegen vorherrschende Bedingungen, die Arbeit niederzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir…</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Arbeitnehmer*innenrechte für Beschäftigte der Werkstätten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Streikrecht für Arbeiter*innen in Werkstätten nach Art. 9 Abs. 3 GG.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kurzfristig ist die Angleichung von Lohn und Arbeitnehmer*innen-Rechten eine wichtige Verbesserung für die Beschäftigten der Werkstätten. Langfristig steht für uns als GRÜNE JUGEND NRW aber fest, dass die Werkstätte abgeschafft gehören. Das System ist nicht mit der UN-Behindertenrechtskonvention vereinbar. Die Werkstätten von heute auf morgen zu schließen, würde hunderttausende Menschen in die Erwerbslosigkeit entlassen. Dennoch müssen Menschen mit Behinderung selbstbestimmt leben und arbeiten können. Auf dem sogenannten “zweiten Arbeitsmarkt” ist das jedoch kaum möglich. Damit die Ausbeutung von Menschen mit Behinderung ein Ende hat, müssen auch die Werkstätten der Vergangenheit angehören!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 07 Apr 2024 19:06:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3: Gesundheit statt Profite!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/Gesundheit-statt-Profite-10168</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 07.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/Gesundheit-statt-Profite-10168</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Gesundheitssystem wurde in den vergangenen Jahrzehnten systematisch unterfinanziert, sodass nicht nur massenhafte Klinikinsolvenzen in Kauf genommen wurden, sondern auch durch Privatinvestor*innen, Profite auf Kosten unserer Gesundheit gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ambulante oder digitale Behandlungsmethoden treiben das Kliniksterben voran und werden oft als unvermeidliche Modernisierungsmaßnahmen dargestellt, für uns ist jedoch klar: über die Behandlungsmethode entscheiden nicht die Kosten, sondern der Nutzen für die Patient*innen! Ein gutes Gesundheitssystem heißt: Das Wohl der Menschen als oberste Priorität!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Keine pauschalen Patient*innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie die Neoliberalisierung der Kliniken die Qualität der Gesundheitsversorgung immer weiter verschlechtert, zeigt sich besonders am Fallpauschalen-System. Bestimmt werden diese Fallpauschalen, indem für Erkrankungen Kategorien erstellt werden, die anschließend die Verweildauer der erkrankten Person im Krankenhaus entscheidet. Aus diesem Grund tendieren Krankenhäuser dazu, Patient*innen möglichst früh zu entlassen, um den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Alternative? Gibt es! Das Finanzierungsmodell der Selbstkostendeckung wurde bis 1992 angewandt und im Zuge einer stetigen Neoliberalisierung und daraus folgenden Privatisierungen abgeschafft. Bei diesem werden Pflegesätze für Krankenhäuser nach Personal, Sachmitteln und Krankenhausbetrieb berechnet, nicht etwa nach erbrachter Leistung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern: Bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung statt Fallpauschalen! Das bedeutet die Wiedereinführung einer aktualisierten Selbstkostendeckung, die Outsourcing von Kosten und Unterwanderung von Tarifverträgen verhindert, sowie eine gute Gesundheitsversorgung für alle ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen – jetzt!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Katastrophale Arbeitsbedingungen und massiver Personalmangel: nicht zuletzt die Pandemie hat gezeigt, dass in NRW laut Ver.di 20.000 Fachkräfte in Krankenhäusern fehlen. Überstunden, belastungsbedingte Krankheiten und die Konfrontation mit menschenunwürdigen Verhältnissen lassen Pflegekräfte aus dem Job ausscheiden und machen ihn unattraktiv für Ausbildungssuchende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch gerade damit die Attraktivität des Berufs wieder steigt, braucht es eine massive Entlastung der Pflegekräfte im Arbeitsalltag und damit mehr Pflegekräfte je Patient*in.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern: Solidarität statt gesellschaftlichem Druck auf die Pflege: Auch Pflegende dürfen ohne schlechtes Gewissen streiken! Es braucht mehr Personal, Entlastung und mehr Lohn jetzt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Reformversuch wurde 2022 mit dem Tarifvertrag-Entlastung durch die Beschäftigten von sechs Unikliniken in NRW nach wochenlangen Tarifverhandlungen erstritten. Dies war der längste Arbeitskampf in der Geschichte des Gesundheitssystems in NRW. Er legt unter anderem das Verhältnis zwischen Beschäftigten und Erkrankten auf verschiedenen Stationen fest und sieht freie Tage als Belastungsausgleich vor. Die Bilanz des Tarifvertrages ist nach einem Jahr jedoch ernüchternd. Der Vertrag konnte keine signifikanten Veränderungen bewirken: Personalmangel bleibt weiterhin bestehen und die Bewerkstelligung des Pflegeaufwands kann nicht, oder nur durch Ausbeutung von Leiharbeiter*innen, eingehalten werden. Das Problem reicht tiefer, unsere Krankenhäuser wurden kaputtgespart: Landesweit besteht ein Investitionsbedarf von 34,6 Milliarden Euro!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern: Schluss mit oberflächlichen und zögerlichen Veränderungen. Wir müssen unser Gesundheitssystem von Grund auf reformieren. Dafür muss das Land massiv investieren und dafür muss sich NRW auf Bundesebene einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Echte Hilfsangebote für alle</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn es um das Wohl der Patient*innen geht, bleibt die Situation der Menschen mit psychischen Erkrankungen jedoch unbeachtet. Das Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten ermöglicht trotz der Reformen von 2017 weiterhin die drastische Einschränkung der Rechte von Menschen mit psychischen Erkrankungen, besonders in &quot;geschützten&quot;Psychiatrien, wo Zwangseinweisungen, -medikationen und Fixierungen traurige Realität sind und nicht selten in rechtlicher Entmündigung enden. <strong>Hier muss auch die besondere Situation von Menschen mit chronischen Erkrankungen, neurodivergenten Menschen, behinderten und anders von Diskriminierung betroffenen Menschen besonders beachtet werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menschen mit psychischen Erkrankungen leiden jedoch nicht nur unter einer Stigmatisierung innerhalb des Gesundheitssystems. Auch sind Bereiche wie Psychiatrien und psychotherapeutische Angebote von einer andauernden Verknappung betroffen. Besonders für queere/LGBTQIA+, migrantisierte und von Marginalisierung betroffene Menschen stehen auch dort (intersektionale) Diskriminierung, unwissende Behandelnde oder Angst vor ärztlichen Besuchen an der Tagesordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern: Gesundheitssystem auf Augenhöhe statt Entmündigung! Weg mit der Diskriminierung! Es braucht einen massiven Ausbau des psychotherapeutischen Angebots - auf dem Land wie in der Stadt. Her mit echten Hilfsangeboten für alle Menschen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gleiches Recht für alle bei der Gesundheitsversorgung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In ländlichen Regionen werden die fehlende Unterstützung des Staates und das Kliniksterben besonders deutlich. Dies erfordert dringend entschlossene Maßnahmen. Die Aufmerksamkeit muss auf die Lage der Bewohner*innen ländlicher Gemeinden gelenkt werden, die zunehmend mit längeren Anfahrtswegen, u.a. durch fehlende Bus- und Bahnverbindungen, eingeschränktem Zugang zu Dienstleistungen und einer schlechten Versorgung konfrontiert sind. Gerade auf dem Land verschärft der dortige demografische Wandel in Kombination mit der finanziellen Benachteiligung den Mangel an Gesundheitsdiensten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der Ungleichheit zwischen Stadt und Land können sich nicht mehr alle Menschen die Versorgung leisten und immer mehr ärztliches Fachpersonal zieht Privatversicherte vor. Es braucht einheitliche Regelung und keine Zwei-Klassen-Gesellschaft in der medizinischen Versorgung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern: Ob auf dem Land oder mit schmalem Geldbeutel- gute Gesundheitsversorgung für alle überall!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 07 Apr 2024 19:04:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2: Stabile Verbandsstrukturen für die Zukunft – Prüfauftrag an den Landesvorstand</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/stabile-verbandsstrukturen-fur-die-zukunft-prufauftrag-an-den-landes-52562</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 07.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/stabile-verbandsstrukturen-fur-die-zukunft-prufauftrag-an-den-landes-52562</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesmitgliederversammlungen unseres Verbandes sind in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen. Mittlerweile nehmen regelmäßig bis zu 200 Personen teil. Es ist toll, dass wir als Verband wachsen und das Interesse an unseren Landesveranstaltungen groß ist. Gleichzeitig stellt uns das auch vor enorme Herausforderungen: Denn während wir wachsen, steigen auch die Anforderungen an unsere Veranstaltungen selbst. Insbesondere die für die Planung und Durchführung erforderlichen finanziellen und organisatorischen Kapazitäten stoßen an ihre Grenzen: Während wir noch 2017 eine Landesmitgliederversammlung mit etwa 7.000€ durchführen konnten, sind die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Tagungsräume bis heute drastisch angestiegen. Diesmal bezahlen wir für unsere Frühjahrs-Landesmitgliederversammlung 36.000€. Das ist im Schnitt ein Anstieg um 340%. Allein im Vergleich zum Vorjahr müssen wir für dieses Jahr mit Mehrausgaben von über 44% nur für die beiden LMV-Wochenenden kalkulieren, während unsere Einnahmen im selben Zeitraum nur um knapp 4% angestiegen sind. Hier treffen uns Inflation und Preissteigerungen hart.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das stellt uns vor existenzielle Fragen, denn unsere finanziellen Möglichkeiten sind schlichtweg ausgereizt. 2025 werden wir uns aller Voraussicht nach zwei dreitägige Landesmitgliederversammlungen, wie wir sie gewohnt sind, nicht mehr leisten können. Denn während die Preise der Häuser weiter ansteigen werden, tut es unser Haushalt perspektivisch nicht. Wir als Landesvorstand und gesamter Verband stellen immer wieder fest, dass unsere Landesmitgliederversammlungen unseren eigenen Ansprüchen nicht genügen - gerade in Fragen von Barrierefreiheit, den räumlichen Gegebenheiten und dem Erlebnis für die Teilnehmer*innen. Das wollen wir so nicht weiter hinnehmen. <strong>Deshalb wollen wir uns als GRÜNE JUGEND NRW fragen, wie unsere Landesmitgliederversammlungen mit sicheren Ressourcen und als attraktive Veranstaltungen zukunftsfähig angeboten werden können.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Prüfauftrag &amp; Kriterien</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Dafür beauftragt die Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND NRW den Landesvorstand zu prüfen, wie die Landesmitgliederversammlungen gestaltet werden können.</strong> Dabei sollen die folgenden Kriterien besonders in den Blick genommen werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Wir wollen eine demokratische Entscheidungsfindung als Verband, bei der alle Mitglieder die Möglichkeit haben, sich direkt, aktiv, gleichberechtigt einzubringen und an Debatten zu beteiligen!</strong> Dazu werden verschiedene Möglichkeiten ergebnisoffen geprüft. Landesmitgliederversammlungen sind dabei der Ort, an dem Entscheidungen final getroffen werden. Doch Debatten im Verband müssen bereits davor beginnen, um eine breite Beteiligung zu ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Wir wollen so inklusive Veranstaltungen wie möglich, an denen alle entsprechend ihren Bedarfen teilnehmen können und sich wohlfühlen.</strong> Das betrifft sowohl Fragen von Barrierefreiheit, aber auch Jugendschutzkonzepte. Ebenso soll die Teilnahme mit möglichst geringen finanziellen Hürden verbunden sein und hohe Teilnahmebeiträge vermieden werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Wir wollen, dass unsere Landesmitgliederversammlungen mit einer sicheren und nachhaltigen Finanzierung gut planbar stattfinden können.</strong><strong>Die organisatorischen Kapazitäten vom Landesvorstand und der Landesgeschäftsstelle sollen nicht weiter überreizt werden.</strong> Die hohen Kosten und der organisatorische Aufwand schränken uns als Verband letztlich in der weiteren politischen Arbeit ein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Wir wollen, dass unsere Landesmitgliederversammlungen ein Verbandshighlight bleiben, auch in die Öffentlichkeit hinein!</strong> Denn rund um die Landesmitgliederversammlungen erreichen wir mit unseren Positionen und Forderungen eine Öffentlichkeit über die GRÜNE JUGEND NRW hinaus.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Ablauf &amp; Beteiligung des Verbandes</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand soll dafür zunächst in <strong>Phase 1</strong> mögliche <strong>Planungsoptionen ausarbeiten</strong>. Diese werden anhand der oben genannten Kriterien evaluiert. Über den Arbeitsstand und die Ergebnisse der Prüfung informiert der Landesvorstand bis zur Sommerpause.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach der Sommerpause sollen in <strong>Phase 2</strong> die <strong>Ergebnisse in den Verband getragen und erste Diskussionsräume</strong> eröffnet werden. Dafür nutzen wir insbesondere die bestehenden Schnittstellen zwischen der Landes- und Kreisverbandsebene, wie die Kreisverbands-Landesverbands-Treffen und die Ämtervernetzungen. Den Kreisvorständen kommt in dieser Zeit die Verantwortung zu, die Mitgliedschaft vor Ort informiert zu halten und Stimmungen in den Kreisverbänden aufzunehmen und weiterzutragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schließlich folgt <strong>Phase 3</strong>, in der <strong>niedrigschwellige Beteiligungsformate sowohl in den Kreisverbänden, wie auch von Landesebene</strong> aus angeboten werden. Der Landesvorstand schafft hier Angebote, die der Breite des Verbandes eine Teilnahme an der Diskussion über die zukünftige Gestaltung der Landesmitgliederversammlung ermöglichen. Dazu nutzt er auch hybride, sowie online Beteiligungsformate um ortsunabhängiges Mitwirken zu ermöglichen. Ebenso soll er Kreisvorstände dabei unterstützen, diese Debatte vor Ort zu führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In <strong>Phase 4</strong> erfolgt schließlich basierend auf der vorangegangenen Debattenphase die <strong>Entscheidungsfindung und Beschlussfassung</strong>. Auf der Landesmitgliederversammlung im Herbst 2024 soll der Landesvorstand umfassend über die Ergebnisse des Prüfauftrages wie auch die vorangegangene Diskussion im Verband berichten. Auf dieser Grundlage trifft die Landesmitgliederversammlung im Herbst 2024 eine Entscheidung darüber, wie die Landesmitgliederversammlungen ab dem Verbandsjahr 2025 ausgestaltet werden sollen. Dabei ist zu gewährleisten, dass die Teilnahme an dieser Entscheidung für alle Mitglieder grundsätzlich möglich sein muss und nicht an fehlender Barrierefreiheit scheitern darf. Der Landesvorstand wird mit der organisatorischen Vorbereitung verschiedener Optionen für das Jahr 2025 beauftragt. Ebenso soll der Landesvorstand den Entscheidungsprozesses vor und auf der Landesmitgliederversammlung im Herbst sinnvoll strukturieren.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 07 Apr 2024 18:58:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1: Wohnungen denen, die drin wohnen!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/wohnungen-denen-die-drin-wohnen-49620</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 07.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/wohnungen-denen-die-drin-wohnen-49620</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnen ist zum Luxus geworden! Die Mieten steigen ins Unbezahlbare, auf dem Rücken von uns Mieter*innen wird Profit gemacht und viel zu oft stehen Menschen vor der Frage, wie sie das alles noch bezahlen sollen. Dabei ist Wohnen ein Menschenrecht. Niemand sollte mehr als die Hälfte seines Einkommens für die Miete ausgeben müssen und damit auch noch andere reich machen. Wir sagen klar: Zeit, dass sich was dreht!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Keine Profite mit der Miete!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die Hälfte der Bevölkerung in NRW lebt zur Miete. In den letzten zehn Jahren sind die Mieten um mehr als 35% gestiegen. Menschen in NRW geben im Schnitt 30% ihres Einkommens fürs Wohnen aus. Für ein WG-Zimmer in Köln zahlen wir durchschnittlich 550 Euro - die Bafög-Pauschale für Wohnen beträgt aber nur 360 Euro monatlich. Während wir schauen müssen, wie wir am Ende des Monats die Miete zahlen, machen große Wohnungskonzerne wie Vonovia und Co. dicke Gewinne. Das ist extrem ungerecht! Mieter*innen müssen besser vor Wuchermieten geschützt werden. Doch die Mietpreisbremse in NRW ist viel zu schwach und gilt gerade mal in 18 Gemeinden - von insgesamt 396! Zwar soll die Anzahl der Gemeinden dieses Jahr noch erhöht werden, aber klar ist trotzdem: Vor krassen Mieterhöhungen sind wir dadurch nicht sicher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die GRÜNE JUGEND NRW fordert: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schluss mit Wuchermieten in NRW: Es braucht eine wirksame Mietpreisbremse im ganzen Land.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Sicherheit für Mieter*innen: Wir fordern einen starken Mieterschutz, der alle gut absichert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wo sozialer Wohnungsbau?!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Grund für die dramatische Lage auf dem Wohnungsmarkt in NRW ist, dass mehr Sozialwohnungen aus der Preisbindung fallen, als neue dazukommen. Schätzungen zufolge sind bis 2030 nur noch ungefähr die Hälfte der aktuell vorhandenen Sozialwohnungen in der Mietpreisbindung. Staatlich geförderte Wohnungen gehen dann in Privatbesitz über. Das bedeutet im Grunde: Der Staat fördert den Aufbau von privatem Vermögen. Komplett absurd! Gleichzeitig werden deutlich weniger neue Sozialwohnungen geschaffen, als benötigt. Schätzungen des Mieterbundes zufolge braucht es mindestens 25.000 neue Sozialwohnungen in NRW jährlich. Davon ist die Landesregierung weit entfernt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders für Menschen, die auf dem Wohnungsmarkt massive Diskriminierung erleben, braucht es aber dringend mehr Sozialwohnungen. Denn für migrantisierte Menschen, queere Menschen, Alleinerziehende oder Menschen mit geringem Einkommen ist es extrem schwierig, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Menschen mit Behinderung haben zusätzlich die Schwierigkeit, barrierefreien Wohnraum zu finden - das ist an vielen Orten fast unmöglich. Das Land ist in der Verantwortung, hier endlich zu handeln. Wir brauchen bezahlbare Wohnungen für alle, ein Ende der Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt und ausreichend barrierefreien Wohnraum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch statt einen Plan für massiven Ausbau vorzulegen, kündigt Ministerin Scharrenbach an, die zulässigen Mieten für neu gebaute Sozialwohnungen anzuheben. Geht’s noch? Als ob Menschen mit niedrigem Einkommen durch steigende Lebensmittel- und Energiepreise nicht schon genug belastet wären, wird es für viele jetzt noch schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die GRÜNE JUGEND NRW fordert:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Her mit dem Geld für gutes Wohnen: Das Land muss jetzt in dauerhaft bezahlbaren Wohnraum investieren. Dafür braucht es den Einsatz einer Landeswohnungsbaugesellschaft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Land darf die Mieten für Sozialwohnungen nicht anheben: Sozialwohnungen müssen bezahlbar bleiben!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Der Markt regelt gar nichts!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Preisgebundene Sozialwohnungen, Mietpreisbremse oder Kündigungsschutz können aber nur Abhilfe schaffen und nicht das grundsätzliche Problem lösen: nämlich, dass Wohnen vom Markt geregelt und damit der Profitgier von Konzernen überlassen wird. In der aktuellen Situation übersteigt die Nachfrage dauerhaft das Angebot und für Unternehmen lohnt es sich wegen gestiegener Kosten quasi nur noch Wohnungen im Luxussegment zu bauen. Menschen müssen stundenlang pendeln und teils schlechte bis nicht vorhandene Anbindung an Bus und Bahn in Kauf nehmen, weil sie keine Wohnung in der Nähe ihres Arbeitsplatzes oder der nächsten Nahversorgungsmöglichkeit finden. Das zeigt mal wieder deutlich: Der Markt regelt gar nichts! Irgendwo wohnen müssen wir alle, soviel ist klar. Aber dass Konzerne damit Profite machen, Investor*innen mit Leerstand kalkulieren und Vermieter*innen über unser Leben bestimmen - all das müsste nicht so sein. Wir fordern: Vonovia und Co. vergesellschaften. Wohnen ist ein Grundrecht und gehört in die öffentliche Hand. Damit die Wohnungen wieder denen gehören, die drin wohnen!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 07 Apr 2024 18:57:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>AA3: Kreisverbände der GRÜNEN JUGEND NRW</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/kreisverbande-der-grunen-jugend-nrw-40137</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 06.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/kreisverbande-der-grunen-jugend-nrw-40137</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Liste der anerkannten Kreisverbände und der aktuelle Gebietszuschnitt wird<br>
wie folgt angepasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Name (<em>zugehörige Kreise und kreisfreie Städte</em>)<br>
GRÜNE JUGEND Bochum (<em>Bochum, Gelsenkirchen, Herne</em>)<br>
GRÜNE JUGEND Bonn (<em>Bonn, Kreis Euskirchen</em>)<br>
GRÜNE JUGEND Dortmund (<em>Dortmund, Kreis Recklinghausen, Hamm, Kreis Unna, Märkischer Kreis</em>)<br>
GRÜNE JUGEND Solingen (<em>Solingen</em>)<br>
GRÜNE JUGEND Witten (<em>Ennepe-Ruhr-Kreis, Hagen</em>)<br>
GRÜNE JUGEND Wuppertal (<em>Wuppertal, Remscheid</em>)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle weiteren, nicht aufgelisteten Kreisverbände und zugehörigen Gebiete aus dem Beschluss der Landesmitgliederversammlung vom 12.11.2023 bleiben hiervon unberührt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 07 Apr 2024 18:56:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1: Für immer Frühling - nie wieder Faschismus!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/fur-immer-fruhling-nie-wieder-faschismus-63840</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 05.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/fur-immer-fruhling-nie-wieder-faschismus-63840</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Meloni, Le Pen, Weidel - in ganz Europa gewinnen rechte Politiker*innen an Beliebtheit und damit auch an Macht. Dieser Machtgewinn hat gefährliche Konsequenzen: In Italien wird das Bürgergeld abgeschafft, in Frankreich wird mit den Stimmen der Rechten ein neues Einwanderungsgesetz verabschiedet und in Deutschland plant die AfD mit anderen Nazis die Deportation von Millionen Menschen. Und auch die demokratischen Parteien machen mit beim Rechtsruck. Zuletzt zeigte sich das in der Einigung zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem. Das Resultat sind unmenschlichen Registrierungsverfahren an den Europäischen Außengrenzen und die Erweiterung der vermeintlich sicheren Drittstaaten oder anders gesagt: die Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Deutschland sind rassistische Narrative im Aufschwung. Statt einem Respekt-Kanzler bekamen wir einen Abschiebe-Kanzler, die FDP fordert die drastische Absenkung der Leistungen für Asylbewerber*innen und auch die GRÜNEN sprechen immer mehr von Ordnung und Abschiebung. Konservative und Liberale spielen Geflüchtete gegen arme Menschen aus, während die Umfragewerte der AfD immer weiter steigen. Im Osten steht die Partei bei 34 Prozent - das macht Angst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig erleben wir aber auch ein Aufstehen der Gesellschaft gegen rechte Kräfte: Die Veröffentlichungen des Recherchenetzwerks Correctiv über das Geheimtreffen von Nazis, AfD-Politiker*innen und anderen Rechtsextremen haben eine Welle der Demonstrationen ausgelöst. Bisher unpolitische Menschen, die das erste Mal auf einer Demo waren, standen neben gesellschaftspolitischen Organisationen, Vertreter*innen aus allen demokratischen Parteien und Aktivist*innen. Das macht erstmal Mut und Hoffnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gegen Rechts braucht mehr als Anti-AfD-Parolen!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politiker*innen aller demokratischen Parteien nehmen an den Protesten gegen die AfD teil. Dabei ist es ihre Politik ist, die die AfD stärkt. Das zeigt die Schwäche der Proteste auf: Sie richten sich zwar gegen die AfD und gegen den Rechtsruck, aber ohne zu benennen, warum dieser Rechtsruck passiert. Ohne zu benennen, warum Menschen die AfD wählen. Als GRÜNE JUGEND NRW ist für uns klar: Wir können nicht ein Drittel der Bevölkerung als Nazis abstempeln und einfach “gegen sie” sein. Stattdessen müssen wir verstehen, welche Ursachen dem Rechtsruck zugrunde liegen und nicht einfach nur gegen Rechts, sondern für linke Projekte einstehen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denn was die AfD macht, ist eine Politik für Menschen, die das Vertrauen in Politik verloren haben. Die enttäuscht und wütend sind, weil Politik an ihnen vorbei gemacht wird. Diese Enttäuschung und Wut sind in einem System, das Menschen ihr ganzes Leben lang erzählt “Du bist deines Glückes Schmied”, nur eine logische Konsequenz. Im Kapitalismus ist der Aufstieg durch harte Arbeit eben ein Märchen. Die Mehrheit der Menschen arbeitet ihr ganzes Leben lang hart, nur um andere reich zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Frust und die Wut darüber nutzt die AfD, indem sie klare Schuldige benennt: die politische Elite und Geflüchtete. Dieses Narrativ verfängt besonders in Zeiten der Krisen und Verknappungen - und die sehen wir überall: Klimakrise, Ukraine-Krieg, Inflation. Wenn das Leben teurer wird, wenn sich Menschen die Miete oder die Stromrechnung nicht mehr leisten können, wenn Abstiegsängste bestehen, dann ist das der Nährboden, auf dem die AfD Stimmen gewinnt. Als GRÜNE JUGEND NRW wissen wir aber: Die wahren Ursachen der Ungerechtigkeiten liegen in einem System, das auf die Ausbeutung der Vielen für den Reichtum der Wenigen angewiesen ist!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch mit antikapitalistischen Parolen werden wir der AfD als gesellschaftliche Linke nicht den Nährboden entziehen. Das können nur tatsächliche, materielle Verbesserungen, die Menschen in ihrem alltäglichen Leben spüren und eine Bekämpfung der realen Ungerechtigkeiten. Es braucht endlich eine andere Politik, auch hier in NRW. Eine Politik, die dem Rechtsruck tatsächlich etwas entgegensetzen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Rechte Politik hilft nicht gegen Rechts, Schluss mit rassistischen Scheindebatten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geschichte hat bereits gezeigt, dass es nicht funktioniert, den Rechten entgegenzutreten, indem ihr menschenverachtendes Programm übernommen wird. Und trotzdem erleben wir gerade, wie Politiker*innen von demokratischen Parteien rechte Narrative nachplappern, wie Geflüchtete und migrantisierte Menschen zu den Sündenböcken jahrelanger Sparpolitik gemacht und, wie mal wieder Geflüchtete gegen arme Menschen ausgespielt werden. Ein Konflikt zwischen Innen und Außen, der eigentlich gar nicht besteht. Scheindebatten um Drittstaatenmodelle oder Abschiebe-Offensiven stärken am Ende nur die AfD.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die GRÜNE JUGEND NRW fordert: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Keine weiteren Zustimmungen des Landes zu Asylrechtsverschärfungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schluss mit rassistischen Scheindebatten: Statt über die ”Drittstaatenlösung” zu diskutieren, muss NRW die Kommunen endlich ausreichend finanzieren und so wirklich entlasten!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Keine weiteren Einschränkungen für Geflüchtete: Die restriktive Bezahlkarte verurteilen wir. Eine digitale Karte muss das Leben von Geflüchteten leichter machen!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Tax the fucking rich!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während unsere Großeltern und Ur-Großeltern noch gesagt haben, dass es ihren Kindern einmal besser gehen wird, haben Menschen heute reale Abstiegsängste. In den letzten Jahren sind die Reallöhne gesunken und die Inflation macht das Leben für alle Menschen teurer. Viele wissen nicht, wie sie sich Miete, Strom und Lebensmittel leisten können. Gleichzeitig besitzen zwei Männer mehr als die gesamte ärmere Hälfte in Deutschland. Das ist unfassbar ungerecht! Es kann nicht sein, dass Bürgergeldempfänger*innen gegen im Niedriglohnsektor arbeitende Menschen und Studierende gegen Rentner*innen ausgespielt werden, während wenige Superreiche Milliarden besitzen. Deswegen stellen wir als GRÜNE JUGEND NRW die Verteilungsfrage und machen klar: Der eigentliche Konflikt spielt sich zwischen oben und unten und nicht zwischen Innen und Außen ab! Egal ob Migration, Klimakrise oder soziale Absicherung - die Verteilungsfrage ist entscheidend und niemand darf an ihr vorbeikommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entscheidungen dürfen nicht länger über unsere Köpfe hinweg getroffen werden. Für uns ist klar: Wir wollen demokratische Mitbestimmung auf allen Ebenen statt floskelhafter Beteiligung. Und das beginnt im Betrieb! Arbeiter*innen müssen an ihrem Arbeitsplatz reale Mitbestimmung erfahren können. Im Kampf gegen Rechts brauchen wir gute Arbeitsbedingungen, gute Löhne und die Stärkung der Tarifbindung. Nur etwa 57% der Beschäftigten in NRW arbeiten mit Tarifvertrag. Das muss sich ändern! Denn Tarifverträge sorgen für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeitende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die GRÜNE JUGEND NRW fordert: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Tax the fucking rich! NRW muss sich auf Bundesebene für die Vermögens- und Erbschaftssteuer einsetzen!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Her mit der Kohle: BAföG, Rente, Bürgergeld und Mindestlohn müssen steigen!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gute Arbeit für alle: Tarifbindung stärken und Jobgarantie durch Land und Kommunen für alle, die arbeiten wollen!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen echte Mitbestimmung: Es braucht eine Demokratisierung der Wirtschaft, angefangen in jedem Betrieb!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wir wollen Geld sehen!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kampf gegen Rechts kostet Geld! Ein paar nette Worte und “klare Abgrenzung” der demokratischen Parteien reichen nicht aus. Die Antwort auf marode Schulen, mangelnden Wohnraum und unterfinanzierte Krankenhäuser darf kein “weiter so” der jahrzehntelangen Sparpolitik sein! Rassistische Narrative, wie dass Geflüchtete uns die Wohnungen oder die Arzttermine wegnehmen würden, erfahren vor allem Zulauf, weil es tatsächlich zu wenig bezahlbare Wohnungen gibt und viele Menschen Monate auf einen Arzttermin warten müssen. Schuld daran sind aber nicht Geflüchtete, die selbst darunter leiden, sondern eine völlig absurde Sparideologie. Anstatt Krankenhäuser besser zu finanzieren, wurden viele privatisiert und statt in gute Wohnungen zu investieren, werden Sozialwohnungen immer teurer. Kurz: Die Infrastruktur im Land ist kaputtgespart. Dass die Kommunen kaum finanzielle Handlungsspielräume haben, ist besonders dramatisch. Denn dort ist Politik am ehesten erfahrbar. Aktuell machen Menschen vor Ort aber eben die Erfahrung, dass ihre Bedürfnisse vernachlässigt werden, weil schlichtweg kein Geld da ist. Als GRÜNE JUGEND NRW sagen wir deshalb klar: Schluss mit der Sparpolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die GRÜNE JUGEND NRW fordert:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Massive Investitionen in die Infrastruktur: in bezahlbaren Wohnraum, gute Schulen, gute Gesundheitsversorgung und Mobilität für alle!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schluss mit Privatisierung: Gesundheitsversorgung, Wohnen und Energieversorgung sind Grundbedürfnisse und gehören in die öffentliche Hand!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kommunen endlich ausreichend finanzieren und entlasten, unter anderem durch eine schnelle Altschuldenlösung!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wenn alle nach rechts schauen, organisieren wir von links</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Proteste gegen Rechts zeigen ein Aufstehen der Gesellschaft. Es ist nur nicht klar, wogegen die Gesellschaft aufsteht. “Gegen rechts” ist kein politisches Programm. Als GRÜNE JUGEND NRW ist unser Kampf gegen Rechts deshalb ein Kampf <strong>für</strong> linke Politik. Für die konkrete Verbesserung der Lebensrealität von Menschen. Ein Kampf für Gerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieser Kampf bleibt Handarbeit. Denn nur, wenn wir viele sind, können wir als gesellschaftliche Linke eine reale Macht aufbauen und so Politik zum Handeln zwingen. Als GRÜNE JUGEND NRW werden wir daher weiter konkrete Konflikte vor Ort führen und Menschen ermächtigen, sich gemeinsam mit uns gegen die ungerechten Verhältnisse zu wehren. Materielle Verbesserungen allein reichen aber nicht aus! Es geht auch um die Frage, wie wir Menschen in einer von Krisen geprägten Zeit Halt geben können. Wie wir zeigen können, dass eben nicht jeder seines Glückes Schmied ist und so ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind überzeugt: Das geht nur, indem wir Solidarität und Veränderung wieder erlebbar machen und Menschen eine konkrete Handlungsperspektive bieten. Das setzt dem Rechtsruck langfristig etwas entgegen. Wir müssen Menschen organisieren und wir müssen mehr werden! Das wollen wir mit der Europakampagne in den kommenden Monaten erreichen. Wir wollen mit jungen Menschen ins Gespräch kommen, sie in den Verband einbinden und ihnen zeigen: Zusammen können wir eine gerechte Politik für alle erkämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit der Traum von grenzenloser Gerechtigkeit zur Realität wird und für immer Frühling ist.</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 07 Apr 2024 18:54:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F2: Nachtragshaushalt 2024 zur Frühjahrs-LMV 2024</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/nachtragshaushalt-2024-15531</link>
                        <author>Landesmitgliederversammlung (dort beschlossen am: 05.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/nachtragshaushalt-2024-15531</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><h2>Haushalt</h2><iframe class="pdfViewer" src="/fruehjahrs-lmv-2024/nachtragshaushalt-2024-15531/embeddedpdf?file=%2Ffruehjahrs-lmv-2024%2Fnachtragshaushalt-2024-15531%2Fviewpdf%3FsectionId%3D2058"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 07 Apr 2024 18:52:42 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SG3: Timo Spors</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/sg3-timo-spors-31128</link>
                        <author>Timo Spors</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/sg3-timo-spors-31128</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Bewerbung</h2><h2>Beschreibung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ihr Lieben,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>auch ich bewerbe mich für ein weiteres Jahr um euer Vertrauen. Damit wir als Verband stark nach außen auftreten können, ist es wichtig, dass wir nach innen starke Strukturen ausweisen. Das Landesschiedsgericht leistet hierzu einen wichtigen Beitrag und hilft bei Streitigkeiten innerhalb des Verbandes.<br><br>
Seit bald 9 Jahren bin ich Teil der GRÜNEN JUGEND NRW. Ich habe in dieser Zeit unheimlich viele Erfahrungen in unserem Verband auf verschiedenen Ebenen sammeln dürfen und möchte diese gerne weiterhin in das Landesschiedsgericht einbringen. Seit 2020 sitze ich für die GRÜNEN im Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr, seit einiger Zeit bin ich dort auch Fraktionsvorsitzender sowie Vorsitzender des Mobilitätsausschuss. Auch in diesen Rollen durfte ich viele Erfahrungen in den Bereichen Kommunikation und Konfliktlösung machen, die ich regelmäßig in meine Arbeit im Landesschiedsgericht einbringe.<br><br>
Neben der Politik habe ich in den letzten Jahren Mathematik und Geographie auf Lehramt an der Ruhr-Universität Bochum studiert und fange ab dem Mai diesen Jahres mein Refrendariat an. In meiner Freizeit neben der Politik beschäftige ich mich mit Fußball oder den Kneipen des Ruhrgebiets.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich wäre sehr froh, wenn ich auch im nächsten Verbandsjahr für euch wieder im Schiedsgericht sein dürfte. Bei Fragen kontaktiert mich gerne per Mail (timo.Sp@gmx.net) oder auf Insta (@timo_spors).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Liebe Grüße</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Timo</strong></p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/fruehjahrs-lmv-2024/sg3-timo-spors-31128/viewimage?sectionId=2083" alt="Foto">]]></description>
                        <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 14:30:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1-045: Für immer Frühling - nie wieder Faschismus!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2929/amendment/4424</link>
                        <author>Koi Katha Blaeser</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2929/amendment/4424</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2041_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 44 bis 47:</h4><div><p>Zeiten der Krisen und Verknappungen - und die sehen wir überall: Klimakrise, Ukraine-Krieg, Inflation. Wenn das Leben teurer wird, wenn <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">man </del>sich die Miete oder die Stromrechnung nicht mehr <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">leisten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">geleisten werden</ins> kann, wenn <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">man </del>Abstiegsängste <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">hat</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bestehen</ins>, dann ist das der Nährboden, auf dem die AfD Stimmen gewinnt. Als GRÜNE JUGEND </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 22:10:18 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3-069: Gesundheit statt Profite!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2947/amendment/4423</link>
                        <author>Arbeitskreis für Inklusion und gegen Ableismus (dort beschlossen am: 02.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2947/amendment/4423</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2034_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 68 bis 70 einfügen:</h4><div><p>Maßnahmen. Die Aufmerksamkeit muss auf die Lage der Bewohner*innen ländlicher Gemeinden gelenkt werden, die zunehmend mit längeren Anfahrtswegen, <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">fehlender ÖPNV-Verbindung, </ins>eingeschränktem Zugang zu Dienstleistungen und einer schlechten Versorgung </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Ein wesentlicher Aspekt bei der schlechten Versorgung im ländlichen Raum ist die fehlende oder schlechte ÖPNV-Anbindung. Wer sich kein Auto leisten kann oder aus anderen Gründen keines hat, ist auf diesen angewiesen. Daher muss es eine bessere Anbindung geben, damit Personen zum Einkaufen, zu Ärzt*innen, zu Ämtern und auch zu ihren Sozialkontakten kommen. Wenn der Bus gar nicht oder am Abend schon nicht mehr fährt, dann nimmt es Menschen die Möglichkeit der Teilhabe und der Möglichkeit sich zu Versorgen und Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>ÖPNV steht für Öffentlicher Personen-Nahverkehr. Zum ÖPNV gehören Busse, U- und S-Bahnen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 20:36:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3-051: Gesundheit statt Profite!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2947/amendment/4422</link>
                        <author>Arbeitskreis für Inklusion und gegen Ableismus (dort beschlossen am: 02.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2947/amendment/4422</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2034_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 51 bis 57:</h4><div><p><strong>Echte Hilfsangebote für alle<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Krankheiten</del></strong></p><p>Wenn es um das Wohl der Patient*innen geht, bleibt die Situation <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">der</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">von</ins> Menschen mit psychischen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Erkrankungen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und/oder chronischen Erkrankungen, neurodivergenten Menschen, behinderten Menschen, von queeren/LGBTQIANP+ Menschen, migrantisierten Menschen und anderen marginalisierten und/oder von intersektionaler Diskriminierung betroffenen Menschen</ins> jedoch <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ein blinder Fleck</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">unbeachtet</ins>. Das Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">zum Beispiel </ins>ermöglicht trotz der Reformen von 2017 weiterhin die drastische Einschränkung der Rechte von Menschen mit psychischen Erkrankungen, besonders in <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">geschützten </del>Psychiatrien, wo Zwangseinweisungen, -medikationen und Fixierungen traurige Realität sind und </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 61 bis 64 einfügen:</h4><div><p>Psychiatrien und psychotherapeutische Angebote von einer andauernden Verknappung betroffen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Sind Menschen von weiteren Marginalisierungen und/oder Intersektionen betroffen stehen auch dort Diskriminierung, unwissende Behandelnde oder Angst vor ärztlichen Besuchen an der Tagesordnung.</ins></p><p>Wir fordern: Gesundheitssystem auf Augenhöhe statt Entmündigung! <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Weg mit der Diskriminierung! </ins>Es braucht einen massiven Ausbau des psychotherapeutischen Angebots<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> - auf dem Land wie in der Stadt. Her mit adäquaten Angeboten für psychisch kranke Menschen, für chronisch kranke, behinderte, neurodivergente, Taube, queere/LGBTQIANP+ und migrantisierte Menschen</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Entgegen der Originalüberschrift, geht dieser Absatz nur auf psychische Erkrankungen ein, nicht aber darauf, dass es Hilfsangebote für wirklich alle Krankheiten braucht. Außerdem sehen sich nicht alle Patient*innen mit psychischen Erkrankungen als krank im herkömmlichen Sinn. Aber nicht nur sie brauchen endlich echte Angebote ohne jahrelange Wartelisten. Das angesprochene Problem betrifft auch weitere Gruppen. Das gilt sowohl für Menschen, die psychisch krank sind, als auch für Menschen, die nicht psychisch krank sind aber z.B. neurodivergent sind.</p>
<p>Die Formulierung &quot;blinder Fleck&quot; ist ableistisch. Sie setzt eine Behinderung (Blindheit) mit dem bewussten Ignorieren, das schwerwiegende Folgen hat, gleich. Ableismus beschreibt die Diskriminierung von behinderten, chronisch kranken, psychisch kranken, neurodivergenten und oder Tauben Menschen.</p>
<p>Psychiatrien sind selten die &quot;geschützten Räume&quot;, für die sie gemeinhin gehalten werden. Es sind Totale Institutionen, die mit einem krassen Macht-Ungleichgewicht und oft mit Gewalt und Entmündigung einhergehen.</p>
<p><span class="underline">Erklärungen:</span></p>
<p>Intersektionalität: Intersektional heißt „verschränkt“ oder „überlappend“. Viele Menschen erleben nicht nur eine, sondern mehrere Formen von Diskriminierung. Die können nicht einfach zusammen gerechnet werden, sondern sind miteinander verwoben.</p>
<p>Marginalisierung: Das heißt Menschen(gruppen) an den Rand drängen. Sie haben keinen gleichberechtigten Zugang zur Gesellschaft und zu Teilhabe.</p>
<p>Queer/LGBTQIANP+: Nicht alle Menschen, die theoretisch unter das Label &quot;Queer&quot; fallen, nutzen es auch für sich, fühlen sich davon gemeint oder möchten so bezeichnet werden. Das kann unterschiedliche Gründe haben, z.B. dass es als Schimpfwort kennengelernt wurde oder dass &quot;Queer&quot; oft nur lesbisch und schwul und vielleicht noch bi* und binär trans* bedeutet. Deswegen sprechen wir sowohl von queeren als auch von LGBTQIANP+ Personen. LGBTQIANP+ steht unter anderem für lesbisch, schwul, bi* (z.B. bisexuell, biromantisch, bigender), trans*,Two-Spirit, queer, questioning, inter*, a*spec (z.B. asexuell, aromantisch,aplatonisch), agender, nichtbinär, pan* (z.B. pansexuell, panromantisch, pangender), poly*.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 20:34:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2-079: Stabile Verbandsstrukturen für die Zukunft – Prüfauftrag an den Landesvorstand</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2931/amendment/4421</link>
                        <author>Koi Katha Blaeser</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2931/amendment/4421</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2034_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 78 bis 80 einfügen:</h4><div><p>im Herbst 2024 eine Entscheidung darüber, wie die Landesmitgliederversammlungen ab dem Verbandsjahr 2025 ausgestaltet werden sollen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Dabei ist zu gewährleisten, dass die Teilnahme an dieser Entscheidung für alle Mitglieder grundsätzlich möglich sein muss und nicht an fehlender Barrierefreiheit scheitern darf.</ins> Der Landesvorstand wird mit der organisatorischen Vorbereitung verschiedener Optionen für das Jahr 2025 </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Ein Prüfauftrag, der sowohl in der Antragseinleitung, im Prüfauftrag und den Kriterien als auch beim Ablauf und der Beteiligung des Verbandes mehrfach Barrierefreiheit und niedrigschwellige Beteiligung als konkrete Punkte explizit auflistet, bricht mit diesen, wenn die Entscheidung, wie es mit Landesmitgliederversammlungen weiter gehen soll an einem bekanntermaßen nicht-barrierefreien Ort getroffen werden soll. Dadurch werden diejenigen von der Möglichkeit mitzuentscheiden von vorneherein ausgeschlossen, oder ihnen die Teilnahme zumindest merkbar erschwert, die im Antragstext mehrfach referenziert werden als ein Grund für die Notwendigkeit eben jenes Prüfauftrags.</p>
<p>Diese weitreichende Entscheidung die Zukunft unserer Landesmitgliederversammlungen betreffend sollte nicht an einem Ort stattfinden, der Mitglieder von einer Teilnahme ausschließt. Barrierefreiheit sollte nicht als Begründung für etwas herhalten, das in der Entscheidung Menschen aufgrund von Barrieren ausschließt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 20:14:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2-071: Stabile Verbandsstrukturen für die Zukunft – Prüfauftrag an den Landesvorstand</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2931/amendment/4420</link>
                        <author>Arbeitskreis für Inklusion und gegen Ableismus (dort beschlossen am: 02.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2931/amendment/4420</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2034_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 70 bis 72 einfügen:</h4><div><p>Teilnahme an der Diskussion über die zukünftige Gestaltung der Landesmitgliederversammlung ermöglichen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Dazu nutzt er auch hybride, sowie online Beteiligungsformate um ortsunabhängiges Mitwirken zu ermöglichen.</ins> Ebenso soll er Kreisvorstände dabei unterstützen, diese Debatte vor Ort zu führen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Um allen Mitgliedern das Mitwirken zu ermöglichen, sollten auch hybride und online Formate genutzt werden. Das kann sowohl Menschen mit Behinderung, chronischen und/oder psychischen Erkrankungen, Neurodivergenz, Tauben Menschen helfen als auch Mitgliedern auf dem Land, mit schlechter oder nicht vorhandener ÖPNV-Anbindung oder die aufgrund anderer Umstände an Formaten in Präsenz nicht teilnehmen können.</p>
<p>ÖPNV steht für Öffentlicher Personen-Nahverkehr. Zum ÖPNV gehören Busse, U- und S-Bahnen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 19:58:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2-034: Stabile Verbandsstrukturen für die Zukunft – Prüfauftrag an den Landesvorstand</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2931/amendment/4419</link>
                        <author>Arbeitskreis für Inklusion und gegen Ableismus (dort beschlossen am: 02.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2931/amendment/4419</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2034_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 33 bis 38:</h4><div><ul><li value="1"><p><strong>Wir wollen eine demokratische Entscheidungsfindung als Verband, bei der alle Mitglieder die Möglichkeit haben, sich <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">aktiv</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">direkt, aktiv, gleichberechtigt</ins> einzubringen und an Debatten zu beteiligen!</strong><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Dazu wird auch die Möglichkeit von hybriden Landesmitgliederversammlungen ergebnisoffen geprüft.</ins> Landesmitgliederversammlungen sind dabei der Ort, an dem Entscheidungen final getroffen werden. Doch Debatten im Verband müssen bereits davor <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">stattfinden</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">beginnen</ins>, um eine breite Beteiligung zu ermöglichen.</p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Teil des Prüfauftrags und der daran gestellten Kriterien sollten neben allgemeinen Zielen, die wir erreichen wollen, auch konkrete Möglichkeiten zur Durchführung von Landesmitgliederversammlungen (LMV) sein. Beispielsweise die Prüfung von hybriden LMVen. Da soll dann natürlich auch für hybrid Teilnehmende die Möglichkeit sein, direkt und aktiv z.B. an Debatten teilzuhaben und gleichberechtigt an z.B. Abstimmungen teilzunehmen.</p>
<p>So ist bekannt welche Möglichkeiten es unter anderem gibt, welche unter anderem geprüft werden und zu welchen am Ende bericht abgelegt werden muss. Das kann Sicherheit schaffen und Transparenz.</p>
<p>Debatten nach Möglichkeit nicht erst auf Landesmitgliederversammlungen zu starten, ist bei der Mitgliederzahl, der Teilnehmendenzahl an Landesmitgliederversammlungen und mit Blick darauf sinnvoll, dass alle Mitglieder die Chance haben sollten an Entscheidungsfindungen teilzuhaben. Das ist aber nicht immer möglich. Mitgliederversammlungen sind oft Orte an denen Menschen zum ersten Mal von Debatten hören und Fragen geklärt werden können. Sie sind auch Ort für Diskussionen und Austausch. Wenn Debatten bereits im Vorhinein beendet sein müssen, fallen diese Punkte für einige Mitglieder weg. Hinzu kommt, dass bereits zuvor beendete Debatten bedeuten können, dass Entscheidungen auf Landesmitgliederversammlungen nur noch reine Formsache sind. Es kann auch bedeuten, dass eine direkte und aktive Beteiligung an Debatten nicht mehr möglich ist oder das Einbringen neuer Erkenntnisse auf einer Landesmitgliederversammlung. Ziel sollte sein, die Debatten so zu führen, dass alle Mitlgieder teilhaben können - direkt, sowohl an Debatten, als auch an der endgültigen Entscheidung. Die Möglichkeit Debatten auf den Versammlungen weiterzuführen bzw. zu beenden, sollte trotzdem eine valide Möglichkeit bleiben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 19:55:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1-058: Wohnungen denen, die drin wohnen!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2930/amendment/4418</link>
                        <author>Arbeitskreis für Inklusion und gegen Ableismus (dort beschlossen am: 02.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2930/amendment/4418</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2034_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 57 bis 60 einfügen:</h4><div><p>und für Unternehmen lohnt es sich wegen gestiegener Kosten quasi nur noch Wohnungen im Luxussegment zu bauen. Menschen müssen stundenlang pendeln<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und teils schlechte bis nicht vorhandene ÖPNV-Anbindung in Kauf nehmen</ins>, weil sie keine Wohnung in der Nähe ihres Arbeitsplatzes <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">oder der nächsten Nahversorgungsmöglichkeit </ins>finden. Das zeigt mal wieder deutlich: Der Markt regelt gar nichts! Irgendwo wohnen müssen wir alle, soviel </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Stundenlanges Pendeln ist ein Problem, auf ein Auto angewiesen sein müssen, weil es keine oder kaum ÖPNV-Anbindung gibt ein anderes. Wenn Bahn und Busse das eigene Dorf nicht erreichen oder die Anbindung schlecht ist, wird Pendeln zu einer ganz eigenen Erfahrung. Nicht selten ist ein eigenes Auto auf dem Land fast schon muss, wenn die Strecken beispielsweise mit dem Fahrrad zu nehmen keine (dauerhafte) Option sind. Wenn weder Auto- noch Fahrradfahren möglich sind, muss mensch auf teure Taxis, Verwandte oder andere Optionen ausweichen. Das kann die eigene Mobilität stark einschränken. Das ganze im Bezug auf den Arbeitsplatz, aber auch auf Nahversorgungsmöglichkeiten ist im Vergleich zwischen Stadt und Land oft mit etwas unterschiedlichen Problemen behaftet.</p>
<p>ÖPNV steht für Öffentlicher Personen-Nahverkehr. Zum ÖPNV gehören Busse, U- und S-Bahnen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 19:31:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1-035: Wohnungen denen, die drin wohnen!</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2930/amendment/4417</link>
                        <author>Arbeitskreis für Inklusion und gegen Ableismus (dort beschlossen am: 02.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2930/amendment/4417</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2034_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 34 bis 40:</h4><div><p>Besonders für Menschen, die auf dem Wohnungsmarkt massive Diskriminierung erleben, braucht es aber dringend mehr Sozialwohnungen. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Denn für migrantisierte Menschen, Alleinerziehende oder Menschen mit geringem Einkommen ist es extrem schwierig eine bezahlbare Wohnung zu finden. Auch Menschen mit Behinderung haben oft schlechte Chancen: Eine barrierefreie und günstige Wohnung zu finden ist an vielen Orten fast unmöglich. Das Land ist in der Verantwortung, hier endlich zu handeln.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Denn für marginalisierte Menschen ist es extrem schwierig, eine bezahlbare und barrierefreie Wohnung zu finden - dieses Problem betrifft zum Beispiel Alleinerziehende, migrantisierte, arme, queere/LGBTQIANP+ und behinderte Menschen. Das Land ist in der Verantwortung, hier endlich zu handeln. Wir brauchen bezahlbare Wohnungen für alle, ein Ende der Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt und ausreichend barrierefreien Wohnraum.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ist für viele Gruppen ein großes Problem. In einer kapitalistischen und queer/LGBTQIANP+feindlich, amatonormativ singlistischen, rassistisch wie ableistisch geprägten Gesellschaft sind bezahlbare und barrierefreie Wohnungen selten.</p>
<p>Auch verschiedene queere/LGBTQIANP+ Identitäten gehen mit verschiedenen Problemen und Diskriminierungen am Wohnungsmarkt einher.</p>
<p>Für Menschen, die nicht der amatonormativen gesellschaftlichen &quot;Norm&quot; entsprechen und/oder Single (Menschen, die keine Partner*innen haben) sind, kann die Wohnungssuche ganz eigene Probleme mit sich bringen. Paare und Verheiratete gelten häufig als ruhiger, weniger partyfreudig.Es heißt oft: Die werden wahrscheinlich länger in der Wohnung leben als alleinstehende Menschen. Zudem können Paare als sicherere Mieter*innen gelten, wenn beide arbeiten oder Kinder zur &quot;Kernfamilie&quot; gehören. Bei partnerschaftlichen Beziehungen mit mehr als zwei Personen kann das wiederum als Sprunghaftigkeit und Unbeständigkeit gesehen werden. So werden diese Menschen zu risikoreicheren Mieter*innen erklärt. Vorurteile und Feindlichkeiten gegenüber trans*, inter*, nichtbinären, agender Menschen und weiteren geschlechtlichen Minderheiten macht es auch für diese schwer, eine Wohnung zu finden.</p>
<p>Auf dem Weg zu einem diskriminierungsfreien Wohnungsmarkt und bezahlbarem Wohnen müssen wir Missstände auch sprachlich anerkennen und alle Menschen mitdenken.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><span class="underline">Erklärungen:</span></p>
<p>Amatonormativität: Der Begriff der Amatonormativität geht auf Elizabeth Brake zurück und beschreibt die Überzeugung, dass romantische Beziehungen grundsätzlich wichtiger/wertvoller als andere Arten von Beziehungen (zum Beispiel Freundschaften) sind. Daraus folgtdann oft die Annahme, dass alle Menschen diese unterhalten oder zumindest anstreben sollten. Diese Ansicht ist besonders für aromantische Menschen problematisch. (Quelle: InSpektren)</p>
<p>Singlismus: Die Stigmatisierung oder Diskriminierung von Menschen, die Single sind, also die keine Partner*innen haben.</p>
<p>Queer/LGBTQIANP+: Nicht alle Menschen, die theoretisch unter das Label &quot;Queer&quot; fallen, nutzen es auch für sich, fühlen sich davon gemeint oder möchten so bezeichnet werden. Das kann unterschiedliche Gründe haben, z.B. dass es als Schimpfwort kennengelernt wurde oder dass &quot;Queer&quot; oft nur lesbisch und schwul und vielleicht noch bi* und binär trans* bedeutet. Deswegen sprechen wir sowohl von queeren als auch von LGBTQIANP+ Personen. LGBTQIANP+ steht unter anderem für lesbisch, schwul, bi* (z.B. bisexuell, biromantisch, bigender), trans*,Two-Spirit, queer, questioning, inter*, a*spec (z.B. asexuell, aromantisch,aplatonisch), agender, nichtbinär, pan* (z.B. pansexuell, panromantisch, pangender), poly*.</p>
<p>Ableismus: Der Begriff beschreibt die Diskriminierung von behinderten, chronisch kranken, psychisch kranken, neurodivergenten und oder Tauben Menschen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 19:26:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V4-003: Abgestellt statt eingestellt</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2954/amendment/4416</link>
                        <author>Arbeitskreis für Inklusion und gegen Ableismus (dort beschlossen am: 02.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2954/amendment/4416</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2034_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2 bis 5:</h4><div><p>Menschen mit Behinderung, ein Großteil davon in NRW. Die Werkstätten sollen Menschen Fähigkeiten vermitteln, um am <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">regulären</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sogenannten Allgemeinen</ins> Arbeitsmarkt teilnehmen zu können. Die Weitervermittlung in den <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ersten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sogenannten Allgemeinen</ins> Arbeitsmarkt liegt jedoch bei unter einem Prozent. Inklusion sieht anders aus!</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 16 bis 18:</h4><div><ul><li value="1"><p>die Werkstätten Menschen mit Behinderung dabei wirklich unterstützen, im <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ersten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sogenannten Allgemeinen</ins> Arbeitsmarkt tätig zu sein.</p></li></ul><ul><li value="1"><p>Barrieren im <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">regulären</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sogenannten Allgemeinen</ins> Arbeitsmarkt abgebaut werden.</p></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 26 bis 28:</h4><div><p>hoher Qualität und dem Siegel „Made in Germany” werben. Und bei Menschen mit Behinderung, die auf den <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ersten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sogenannten Allgemeinen</ins> Arbeitsmarkt vermittelt wurden, werden Zuverdienste und das Weihnachtsgeld mit ihrer Grundsicherung verrechnet.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Uns fehlt in dem Antrag eine kritische Einordnung des Begriffes &quot;Erster Arbeitsmarkt&quot;.</p>
<p>Egal, wie wir ihn nennen: Die Einteilung in &quot;Ersten&quot; und &quot;Zweiten Arbeitsmarkt&quot; oder &quot;allgemeinen&quot; und &quot;nicht-allgemeinen&quot;(?) Arbeitsmarkt ist IMMER wertend.</p>
<p>Der sogenannte &quot;Erste Arbeitsmarkt&quot; bezeichnet damit den ableistischen Arbeitsmarkt und den barrierevollen, der viele behinderte und neurodivergente Menschen ausschließt. Es ist der Arbeitsmarkt, auf dem vor allem die tätig sind / sein können, die die Gesellschaft als &quot;normal&quot; oder &quot;produktiv&quot; einstuft.</p>
<p>Der sogenannte &quot;Zweite Arbeitsmarkt&quot; ist damit jener, an dem Menschen tätig sind, die nicht &quot;normal&quot; und &quot;produktiv&quot; genug arbeiten. Das ist z.B. verbunden mit weniger Rechten und geringem Gehalt.<br>
Diese Einteilung ist ableistisch. Sie teilt Menschen unterschiedlichen Wert aufgrund ihrer Behinderung, Neurodivergenz, chronischen Erkrankungen, psychischen Erkrankungen und/oder ihres Taubseins ein.</p>
<p>Wir schlagen daher vor, konsequent alle Formulierungen zu &quot;sogenanntem Allgemeinen Arbeitsmarkt&quot; zu ändern. Auch diese Formulierung verzichtet nicht auf die ableistische Einteilung. Sie macht allerdings deutlicher, dass es sich um eine wertende Einteilung handelt.<br>
Die Formulierung von &quot;Erstem&quot; und &quot;Zweiten Arbeitsmarkt&quot; hat zusätzlich noch eine Ähnlichkeit zu &quot;Erste und Dritte Welt&quot;, einer kolonial-rassistischen Einteilung. Die Formulierung &quot;regulärer Arbeitsmarkt&quot; mit dem Gegenteil &quot;irregulär&quot; erinnernd zu sehr an die rassistische Einteilung von Migration und Migrant*innen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 19:09:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V4-031: Abgestellt statt eingestellt</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2954/amendment/4415</link>
                        <author>Arbeitskreis für Inklusion und gegen Ableismus (dort beschlossen am: 02.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2954/amendment/4415</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2034_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 31 löschen:</h4><div><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><p>die angemessene Förderung der Werkstätten durch öffentliche Hand.</p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Behinderten-Werkstätte werden schon heute massiv durch öffentliche Stellen und Steuergelder finanziert. Eine noch stärkere Finanzierung wird nicht die Löhne der Beschäftigten steigern. Behinderten-Werkstätten sind also ein sehr teurer Verstoß gegen die Menschenrechte.</p>
<p>Quellen: <a href="https://www.fairment.de/wissen/wie-finanzieren-sich-behindertenwerkstaetten/">https://www.fairment.de/wissen/wie-finanzieren-sich-behindertenwerkstaetten/</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 18:54:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V4-041: Abgestellt statt eingestellt</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2954/amendment/4414</link>
                        <author>Arbeitskreis für Inklusion und gegen Ableismus (dort beschlossen am: 02.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2954/amendment/4414</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2034_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 41:</h4><div><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1"><p>das Streikrecht für Arbeiter*innen in Werkstätten nach Art. 9 Abs. 3 GG.</p></li></ul><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">das Streikrecht für Arbeiter*innen in Werkstätten nach Art. 9 Abs. 3 GG.<br><br><strong>Wohnen und Arbeiten trennen und behinderte Menschen vor Gewalt schützen</strong><br><br>Beschäftigte in Werkstätten leben oft in angrenzenden Wohnheimen. Diese Wohnheim-Werkstätten liegen oft am Stadtrand. Möchten die hier wohnenden und beschäftigten Menschen irgendetwas unternehmen, sind sie auf Behindertenfahrdienste oder Verwandte angewiesen. Die behinderten Menschen haben kaum Kontakt &quot;nach außen&quot;. Dort passiert deutlich mehr Gewalt. Die Gewalt wird seltener aufgearbeitet.<br><br>Wir fordern<br>- ÖPNV-Anbindung von Wohnheim-Werkstätten<br>- effektiver Schutz vor Gewalt<br>- Sexualbildung und Aufarbeitung von Gewalttaten<br>- mehr Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten in den Heimen<br>- Entscheidungs-Möglichkeit für behinderte Menschen, wie sie wohnen und arbeiten wollen</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Behinderten-Werkstätte lassen sich nicht von Wohnheimen trennen. Sehr viele Beschäftigte von Werkstätten wohnen in naheliegenden Wohnheimen. Sie haben dann kaum Kontakt zur AußenWelt.</p>
<p>In Wohnheimen kommt es oft zu Gewalt (Quelle siehe unten).</p>
<p>Sexualbildung kann Gewalt nicht verhindern. Dennoch ist Sexualbildung wichtig für ein selbstbestimmtes Leben. Es ist wichtig, dass klar gemacht wird, wie Beziehungen aussehen, die auf Konsent beruhen und ab wann Verhalten übergriffig ist.</p>
<p>In Wohnheimen für behinderte Menschen gibt es oft kaum Rückzugsräume. So können die Bewohner*innen ihre Zimmer oft nicht abschließen. Sie dürfen oft keinen Besuch über Nacht haben.</p>
<p>Quelle zu Gewalt in Heimen: Schröttle, M., Hornberg, C., Neder, N., Mecke, D., Elli, O., Vogt, K., Prediger, C., &amp; Borchert, K. (2014). <em>Gewalterfahrungen von in Einrichtungen lebenden Frauen mit Behinderungen</em>. Bmfsfj.de. <a href="https://www.bmfsfj.de/resource/blob/93972/9408bbd715ff80a08af55adf886aac16/gewalterfahrungen-von-in-einrichtungen-lebenden-frauen-mit-behinderungen-data.pdf">https://www.bmfsfj.de/resource/blob/93972/9408bbd715ff80a08af55adf886aac16/gewalterfahrungen-von-in-einrichtungen-lebenden-frauen-mit-behinderungen-data.pdf</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 18:50:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V4-020-2: Abgestellt statt eingestellt</title>
                        <link>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2954/amendment/4413</link>
                        <author>Arbeitskreis für Inklusion und gegen Ableismus (dort beschlossen am: 02.04.2024)</author>
                        <guid>https://nrw.antrag.gruene-jugend.de/fruehjahrs-lmv-2024/motion/2954/amendment/4413</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2034_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 20 bis 21:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Langfristig muss für eine konsequente Inklusion das System von Werkstätten für Menschen mit Behinderung ohnehin vollständig überdacht bzw. abgeschafft werden.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Das System von Werkstätten ist nicht mit der UN-Behindertenrechtskonvention vereinbar. Die Werkstätten von heute auf morgen zu schließen, würde hunderttausende Menschen in die Erwerbslosigkeit entlassen. Dennoch muss das System Behindertenwerkstatt Schritt für Schritt überwunden werden - gleichzeitig müssen staatliche Strukturen und Unternehmen massiv in Barrierefreiheit auf dem sogenannten Allgemeinen Arbeitsmarkt investieren und in großem Stil gegen Ableismus vorgehen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Satz im Originalantrag macht nicht deutlich genug, dass das System der Behindertenwerkstätte gegen eine Menschenrechts-Konvention verstößt, die in Deutschland seit 2009 gilt.</p>
<p>Das System zu verändern bzw. zu überwinden, ist unfassbar schwierig. Wir müssen jetzt einen inklusiven Arbeitsmarkt massiv stärken. Ansonsten bleiben wir ewig an der Stelle stehen, dass wir die Werkstätten nicht schließen können, weil es keine guten Alternativen gibt.</p>
<p>Ableismus beschreibt die Diskriminierung von behinderten, chronisch kranken, psychisch kranken, neurodivergenten und oder Tauben Menschen.</p>
<ul>
<li>Quelle: <a href="https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/themen/rechte-von-menschen-mit-behinderungen/arbeit">https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/themen/rechte-von-menschen-mit-behinderungen/arbeit</a></li>
</ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 18:47:13 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>